HAMM - Mike Hanke muss in der Relegation gegen den VfL Bochum "nachsitzen". Der gebürtige Hammer hat maßgeblichen Anteil daran, dass die Gladbacher immer noch die Chance auf den Klassenerhalt haben – und ist optimistisch, was die sportliche Zukunft des Vereins betrifft. Das verriet Hanke im Gespräch mit dem Stadtanzeiger.

Vor sechs Wochen, nach dem 28. Spieltag, hatte die Situation beim fünfmaligen Deutschen Meister noch ganz anders ausgesehen. Die „Fohlen“ hatten fünf Punkte Rückstand auf Platz 16 und sieben auf die direkten Nichtabstiegsränge. Dann drehte Hanke, der in der Winterpause von Hannover 96 gekommen war und sich einen Stammplatz erarbeitet hatte, auf. Im Heimspiel gegen den 1. FC Köln (5:1) bereitete der 27-Jährigen drei Tore vor und erhielt vom Sportmagazin kicker dafür die Note eins. Beim wichtigen 2:0-Sieg gegen Freiburg gelang Hanke der erste Treffer im Gladbacher Trikot. „Das war ein super Erlebnis. Das Stadion ist komplett ausgeflippt“, beschrieb Hanke seine Gemütslage nach dem 1:0 in der 80. Minute. Zwei Minuten später bereitete er das 2:0 von Marco Reus vor. „Da kam alles zusammen.“
In Hannover war Hanke in der Hinrunde nur als Joker im Einsatz gewesen, machte aber mit drei Toren in 140 Minuten auf sich aufmerksam. Unter anderem traf der 1,85 Meter große Stürmer beim 2:1-Sieg in Mönchengladbach Anfang Dezember. „Das System in Hannover hat nicht mehr gepasst. Ich wollte von Anfang an spielen und finde, dass ich in die erste Elf gehöre.“ In Gladbach suchte Hanke eine „neue Herausforderung“. „Alle hatten uns abgeschrieben“
Welchen Bezug Mike Hanke noch nach Hamm hat und wie seine sportliche Zukunft in Mönchengladbach aussieht, lesen Sie auf einer Doppelseite im Stadtanzeiger Hamm. Die komplette Ausgabe finden Sie kostenfrei in unserem E-Paper.



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