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Eishockey-Oberligist nicht zielstrebig genug - Hammer Eisbären verlieren 1:3 gegen Löwen Frankfurt

Hammer Eisbären unterliegen Frankfurt 1:3

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HAMM ▪ Dem 1:6 beim EHC Dortmund zum Auftakt der Hauptrunde in der Eishockey-Oberliga folgte für die Hammer Eisbären auch beim Heimstart eine Niederlage. Mit 1:3 (1:2, 0:1, 0:0) unterlag die Mannschaft von Trainer Carsten Plate den Löwen Frankfurt und steht damit nach den ersten beiden schweren Begegnungen der Runde zunächst einmal am Ende der Tabelle.

„Hier ein Fazit zu ziehen, fällt mir schwer“, sagte der Coach. „Frankfurt hatte zwar mehr Spielanteile, aber wir haben sehr gut gekämpft. Leider war die Chancenverwertung nicht so gut wie der Einsatz.“

Die Partie begann fast perfekt für die Gastgeber. Die Eisbären hielten das Spiel offen, boten den Frankfurtern die Stirn und kamen auch zu guten Möglichkeiten. Die Größte der Anfangsphase hatte Matthias Potthoff, doch der scheiterte aus kurzer Distanz am Goalie der Gäste. Drei Minuten später dann doch die Führung. Die Eisbären waren nach einer Zeitstrafe gerade wieder komplett, als Jiri Svejda nach Vorlage von Potthoff und Nils Sondermann zum umjubelten 1:0 traf (9.).

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vor

Der Freudenschrei war jedoch nicht ganz verhallt, als der Puck auch hinter Benjamin Voigt einschlug. Nach Vorlage von Alexander Alt- henn tauchte Torschütze Simon Barg frei vor dem Hammer Keeper auf und sorgte für den schnellen Ausgleich (9.). „Das 1:1 war sehr ärgerlich, weil es im direkten Gegenzug gefallen ist und wir da nicht wach waren“, monierte Plate. Vier Minuten später kam es noch dicker für Hamm. Und der Treffer zum 1:2 war fast eine Kopie des Ausgleichs. Martin Schweiger durfte das Spielgerät frei vor Voigt annehmen, und traf zur Gästeführung (13.). Alles in allem ein verdienter Vorsprung für die Gäste, die zielstrebiger wirkten, auch wenn sich Plate ärgerte, dass „beim 1:2 Fehler in der Abwehr passiert sind, die nicht gehen.“

Im zweiten Durchgang blieb die Begegnung offen, lebte aber vor allem von der Spannung. Denn die 675 Zuschauer bekamen in der Eissporthalle am Maximilianpark eine Partie mit vielen Fehlpässen auf beiden Seiten zu sehen. Dennoch: Die Eisbären hielten weiter mit – gegen einen Gegner, der sich noch vor der Hauptrunde mit zwei DEL-erfahrenen Akteuren (Mayr, Kunce) verstärkt hatte. Das 1:3 (30.), das erneut Althenn erzielte, verhinderten die Gastgeber allerdings nicht. Zwar hatte Benni Voigt zunächst einen Schuss von Ryan Fairbarn abgewehrt, doch Althenn stand goldrichtig, um zur Zwei-Tore-Führung abzustauben. Pech für die Hammer, dass sie ihre guten Gelegenheiten nicht so konsequent zu nutzen wussten wie die Löwen. So schaffte es das Plate-Team zwar, die Gäste zwischenzeitlich im eigenen Drittel einzuschnüren, doch der Puck fand den Weg nicht ins Netz – auch nicht, nach dem Versuch von Pierre Klein, der aus kurzer Distanz am Pfosten vorbeizog (33.).

Im torlosen Schlussdrittel hatte Svejda (43., 48.) noch zwei gute Möglichkeiten zu verkürzen, doch beide Schüsse gingen neben das Tor, während der erneut gute Benni Voigt sein Tam mit weiteren Paraden (55., 53.) im Spiel hielt. ▪ mby

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