HAMM ▪ Der ganz große Umbruch wird bei Handball-Oberligist HSE Hamm nach dem Weggang von Trainer Michael Reiners zur kommenden Saison ausbleiben.

Zwar wird es einige Veränderungen im Kader geben, doch der Großteil des Teams wird auch weiter für den aktuellen Tabellenvierten das Trikot überstreifen. Ein Umstand, der Frank Scharschmidt, durchaus zufrieden stellt. „Damit werden wir einen gesunden Mix an Spielern für die kommende Saison beisammen haben“, freut sich der Sportliche Leiter. „Mit den zwei starken Torhütern, dem Stamm des alten Kaders sowie den jungen Neuzugängen, die auch schon alle über Oberligaerfahrung verfügen, sollten wir in der Liga weiter im oberen Tabellendrittel mitspielen können.“
Allzu große Gewöhnungsprobleme dürften die Akteure des neuen Kaders in der kommenden Vorbereitung jedenfalls nicht haben. Denn mit den Torhütern Veit Lichtenegger und Christopher Weber sowie Sören Feldmann, Lukas Krings, Philipp Trattner, Moritz Schneider, Gregor Stefek und Manuel Honerkamp wurden acht Spieler gehalten, so dass der neue Coach Christof Reichenberger, der in die Planungen bereits einbezogen war, von Beginn an mit einem eingespielten Stamm arbeiten kann. Dazu werden sich die Linkshänder-Brüder Phil (Rechtsaußen) und Marius Schrage (Rückraum Rechts) von den Oberliga-Konkurrenten TuRa Bergkamen und Soester TV sowie Steffen Feldmann (Linksaußen/zurück vom Landesligisten ASC 09 Dortmund) gesellen. Ein Schritt zur von Scharschmidt geplanten Verjüngung der Mannschaft mit Spielern aus der Region. „Phil Schrage ist gerade 19 Jahre alt, Marius 23“, sagt Scharschmidt, der sich zudem freut, dass mit Allrounder Mats Wiedemann (28) noch ein Akteur den Weg von Bergkamen zur HSE gefunden hat. „Mit Marius und Mats bekommen wir zwei Topleute dazu, die unsere Abgänge adäquat ersetzen können. Damit haben wir einen richtig guten Kader beisammen.“ Der noch nicht ganz komplett ist. Denn zwei weitere Plätze sind frei – und sollen möglichst mit talentierten Nachwuchskräften für Kreis und Rückraum besetzt werden.
Der Aufstieg bleibt für Scharschmidt in der kommenden Saison kein Thema. „Dieses Wort nehme ich gar nicht in den Mund“, versichert er. „Denn die Liga wird richtig stark. Und wir sind froh, wenn wir da eine vernünftige Rolle spielen werden.“ Was mit diesem Kader möglich sein sollte. ▪ güna



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