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Die Eisbären fallen immer tiefer ins Loch

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HAMM ▪ Neuntes Spiel, die neunte Niederlage – die Hammer Eisbären bleiben in der Endrunde der Eishockey-Oberliga West der Punktelieferant Nummer eins und „zieren“ weiter als einzige Mannschaft ohne Punkt das Tabellenende.

Freitagabend unterlag das Team von Trainer Carsten Plate vor 535 Zuschauern in der Eissporthalle am Maximilianpark in Werries dem Tabellenzweiten EHC Westfalen Dortmund mit 2:8 (1:2, 0:3, 1:3). „Wir machen einfach zu viele Fehler und fallen damit immer tiefer in das Loch“, ärgerte sich der Coach über die zahlreichen unnötigen Patzer seiner Schützlinge. „Dortmund war an diesem Tag nicht so stark, wir hätten ein weitaus besseres Ergebnis erzielen können.“

Neben Tim Pietzko und Pierre Klein mussten die Hammer auch noch kurzfristig auf Robin Loecke (Magen- und Darmprobleme) verzichten. Im ersten Drittel verkauften sich die Gastgeber dennoch recht gut, obwohl der große Favorit aus Dortmund die spielbestimmende Mannschaft war. Nur 46 Sekunden benötigten die Gäste, um nach einem Konzentrationsfehler der Hammer durch Frank Petrozza in Führung zu gehen. Nach zwölf Minuten nutzte die Elche eine Überzahl zum 0:2 aus. Wiederum war der Torschütze Petrozza. Danach wurden die Eisbären etwas mutiger, griffen früher an und kamen so auch selbst zu Chancen. Durch einen Alleingang verkürzte Christian Gose kurz vor der Drittelsirene (18.) auf 1:2.

Immerhin acht Minuten lang kassierten die Eisbären im zweiten Spielabschnitt keinen Gegentreffer, um dann aber doch frühzeitig klar ins Hintertreffen zu geraten. Mit einem Doppelschlag innerhalb von nur 65 Sekunden sorgten der Ex-Hammer Nils Liesegang und Florian Kirschbauer mit einem Schlagschuss von der blauen Linie für das 1:4. In der 39. Minute erhöhte Michael Schmerda auf 1:5 für die Dortmunder. Die Eisbären hätten es nach dem zweiten Drittel allein ihrem guten Schlussmann Benjamin Voigt zu verdanken, dass sie nicht noch deutlicher in Rückstand gerieten.

Der Schlussabschnitt war für die Gäste, für die weiter Manuel Neumann (44.), Dennis Schlicht (50.) und Niklas Clusen (60.) trafen, nur noch ein Schaulaufen. Für die Eisbären gelang Jiri Svejda (50.) immerhin eine Resultatsverbesserung zum zwischenzeitlichen 2:6. Am Sonntag treten die Eisbären um 18.30 Uhr in Frankfurt an. ▪ mg

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