HAMM ▪ Die letzte Runde im Jahnstadion bestritt Alexander Brushinski bereits mit einem komfortablen Vorsprung. Im Ziel war der 26-Jährige der SG Wenden dann neun Sekunden schneller als der Zweitplatzierte und Mitfavorit um den Sieg, Pascal Hille (32:08 Minuten) von den LSF Münster.

Für den Start bei der 38. Auflage der Hammer Laufserie entschloss sich Brushinski, der mit 31:59 Minuten knapp unter der 32-Minuten-Grenze blieb, kurzfristig und meldete sich erst gestern an. Den dritten Rang beim ersten Rennen über zehn Kilometer belegte Christof Neuhaus von der LGO Dortmund (32:18).
Andreas Beulertz von der LG Hamm (33:15) landete am Ende auf Rang neun. „Von der Endzeit ist es das, was ich mir erwartet habe“, sagte Beulertz. Für ihn geht es weiter um den Gesamtsieg der dreiteiligen Laufserie. Der gestrige Gewinner hingegen wird in zwei Wochen beim 15-Kilometer-Rennen nicht mehr an den Start gehen. Zwei weitere Wochen danach findet die Serie mit dem Halbmarathon ihren Abschluss.
1 321 Finisher sorgten erneut dafür, dass der erste Wettkampf in zwei Abschnitten durchgeführt werden musste. Die Männer starteten bereits um 11 Uhr, ehe um 12.15 Uhr die restlichen Männer ab der Altersklasse 50 sowie die Frauen auf die Strecke gingen. „Wir sind sehr zufrieden. Es war eine gute Beteiligung“, zog Uli Schwennecker, Leichtathletik-Abteilungsleiter der LG Hamm, eine positive Bilanz. Mehr als 50 Helfer, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten, waren im Einsatz. Besonders beliebt war bei den winterlichen Temperaturen von minus zwei Grad der Tee-Stand. Nur wenige Läufer wagten sich in kurzer Hose auf die Strecke. Bei der Mehrzahl gehörten hingegen Handschuhe und Mütze zur Ausstattung.
Bei den Frauen siegte Sandra Lüring von der LG Ratio Münster in einer Zeit von 36:21 Minuten. Vorjahres-Gesamtsiegerin Jana Hempelmann (LSF Münster) kam mit einem Rückstand von zwei Sekunden auf Platz zwei. Dritte wurde Frederike Straeten von der LG Ratio Münster (37:42). „Für mich war es ziemlich hart“, erzählte Lüring nach dem Überqueren der Ziellinie. Stolz war die 23-Jährige aber auf ihre Zeit: „Es ist für mich eine neue persönliche Bestzeit.“ Zuvor lag diese bei 37:05 Minuten. Das Rennen bestritt Lüring über die gesamte Distanz von vorne. „Ich habe Jana nur gehört, aber nicht gesehen“, sagte Lüring. Zwischen Lüring und Hempelmann könnte sich nun ein enger Kampf um den Gesamtsieg anbahnen. ▪ kn



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