DRENSTEINFURT/RINKERODE ▪ Bei der 21. Auflage des Liga-Pokals in Sendenhorst feierte der SV Rinkerode eine Premiere. Erstmals in der Geschichte der inoffiziellen Hallenkreismeisterschaften sicherten sich die A-Jugend-Fußballer des SVR den Titel. Im Duell zweier Leistungsligisten setzten sich die Rinkeroder im Finale gegen die SG Sendenhorst durch und entthronten den Titelverteidiger. Auch bei den B-Junioren wurde der Gastgeber Zweiter. Jeweils mit Platz vier mussten sich die Teams des SV Drensteinfurt begnügen.

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Die A-Jugend-Fußballer des SV Rinkerode setzten sich überraschend durch.
Während sich die ältesten Nachwuchskicker des SVR nach dem verdienten 4:2-Erfolg im Endspiel in den Armen lagen und ihren Coup bejubelten, stand den Sendenhorstern die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. Immerhin stellte die erste Mannschaft der SG die besten Spieler des Turniers: Tim Bongert wurde als bester Feldspieler, Kevin Lenz als bester Torhüter ausgezeichnet. Erfolgreichster Torschütze war Philipp Haske, der in acht Spielen elf Mal traf. Der Fairplay-Pokal ging an die Warendorfer SU.
Thomas Dämmer, Trainer der siegreichen Rinkeroder und gleichzeitig Jugendobmann des SVR, verteilte ein großes Lob an seine Jungs: „Die Vorrunde haben wir souverän überstanden. In der Endrunde haben wir uns von Spiel zu Spiel gesteigert und gut gekämpft. Im Finale sind wir dann über uns hinausgewachsen.“ Ins Halbfinale waren die Rinkeroder nur ganz knapp eingezogen. Hinter Sendenhorst belegten sie punktgleich mit dem Dritten Everswinkel, gegen den es zum Auftakt eine 1:3-Niederlage gegeben hatte, Gruppenplatz zwei. In der Runde der letzten vier überraschte der SVR gegen den Lokalrivalen SV Drensteinfurt (4:3). Die Stewwerter waren bis dato ungeschlagen, hatten in ihrer Endrunden-Gruppe in drei Spielen drei Siege eingefahren. Die SG Sendenhorst bezwang im Halbfinale Warendorf mit 2:0, kassierte im Endspiel aber ihre erste Niederlage im Turnier.
Telgte auf dem Thron
Auch bei den B-Junioren wurde die erste Mannschaft der SG erst im Finale gestoppt. Das Endspiel in der St.-Martin-Halle war an Dramatik kaum zu überbieten. Nach der regulären Spielzeit stand es zwischen Sendenhorst und der SG Telgte, die zuvor alle sechs Partien gewonnen hatte, 1:1, nach der Verlängerung 3:3. Im Neunmeterschießen unterlag das Team des Gastgebers mit 7:8. Robin Lackmann verschoss, bekam als bester Torhüter des Liga-Pokals trotzdem eine Trophäe.
Die Telgter traten die Nachfolge der Warendorfer SU an, die Dritter wurde und sich wie bei den A-Junioren zumindest den Fairplay-Pokal sicherte. Jonas Brune wählten die an der Endrunde beteiligten Trainer zum besten Feldspieler. Außerdem gewann der Sendenhorster zusammen mit Jan Plagge (SG Telgte), der ebenfalls zehn Mal traf, die Torjägerkanone.
Die WSU hatte im Halbfinale knapp mit 2:3 gegen die Sendenhorster verloren. Der SV Drensteinfurt, der die Gruppenphase als Zweiter überstanden hatte, musste sich in der Vorschlussrunde dem späteren Sieger Telgte nach der Verlängerung im Neunmeterschießen geschlagen geben und verlor später auch noch das Spiel um Platz drei gegen die WSU nach Neunmeterschießen. Für die SVD-Teams gab es in den Endphase des Liga-Pokals eine Duplizität der Ereignisse.
Die B-Jugend von GW Albersloh, die die Vorrunde als Gruppenzweiter überstanden hatte, schied in der Endrunde ohne Punktgewinn als Letzter aus. Bereits in der Vorrunde hatten sich die zweite Mannschaft Sendenhorsts und der SV Rinkerode aus dem Wettbewerb verabschiedet – beide ohne Sieg. mak



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