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HSG Ascheberg/Drensteinfurt verliert 28:35 gegen TV Jahn Rheine

HSG bot eine enttäuschende Vorstellung

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Bezirksliga: TV Jahn Rheine – HSG Ascheberg/Drensteinfurt 35:28 (16:13). Die HSG-Herren schienen sich beim letzten Spiel in diesem Jahr gegen den TV Jahn Rheine bereits in der Winterpause zu befinden. Bei der 35:28-Niederlage zeigten die HSG-Herren wenig Gegenwehr.

Die HSG-Herren zeigten zu wenig Gegenwehr. Auch Trainer Volker Hollenberg war unzufrieden. Archiv-

© Timpe

Die HSG-Herren zeigten zu wenig Gegenwehr. Auch Trainer Volker Hollenberg war unzufrieden. Archiv-

„Es war eine enttäuschende Vorstellung ohne Leidenschaft“, sagte HSG-Trainer Volker Hollenberg.

Nur in den ersten 15 Minuten stimmten die Abstimmungen in der HSG-Abwehr. „Dann hat die Mannschaft das Handballspielen komplett aufgegeben“, erklärte Hollenberg. In der Defensive packten die Gäste nicht mehr richtig zu, so dass die Rheinenser mit leichten Toren davonziehen konnten.

Anstatt ihren angeschlagenen Torhüter Marvin Broek, der sich beim Aufwärmen verletzt hatte, zu unterstützen, nahm das Team um Hollenberg hinten einen Gang raus. Nach 45 Minuten gab der Trainer des TVR seiner zweiten Garde die Chance, ein wenig Spielpraxis zu sammeln. Ansonsten wäre die Pleite für die HSGler noch deutlicher ausgefallen.

Nach 15 Minuten führten die HSG-Herren mit 9:6 und schienen das Spiel im Griff zu haben. Doch durch die Passivität der HSG-Abwehr in den folgenden Minuten konnten die Hausherren nach Belieben ihr Spiel aufziehen. Zur Pause lag der TVR mit 16:13 vorne.

In der zweiten Hälfte spielten nur die Gastgeber Handball, die mühelos mit 30:18 davonziehen konnten. Da der Rheinenser Trainer eine Viertelstunde vor dem Ende seine Stammspieler vom Feld nahm, konnten die HSGler noch ein wenig Ergebniskorrektur betreiben. Mit 28:35 unterlagen die Gäste am Ende auch in der Höhe völlig zu recht.

„Ich hoffe, dass das ein Ausrutscher war. Noch sind wir da unten nicht raus“, sagt der HSG-Trainer nach dem verlorenen Spiel. Mit 9:13-Punkten überwintert die Spielgemeinschaft auf Rang neun. ▪ tim

HSG-Tore: Trautvetter (6), Nübel (5), Kramm (4), Lohmann (4), Georg (3), Grüber (2), Albersmeyer (2), Köppen (1), Willige (1)

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