BÖNEN ▪ Der RSV Altenbögge geht mit bewährten Kräften in die nächste Saison. Trainer Uwe Nitsch wird bei den Kreisliga-Herren weiterhin das Sagen haben. Auch das Gerüst der Mannschaft bleibt dem Verein erhalten. Das sagte am Montag der RSV-Vorsitzende Karsten Schilling.

© Liesegang
Uwe Nitsch im Kreise seiner Altenbögger Spieler: So wird es auch in der nächsten Saison sein. ▪
„Uwe hat die absolute Rückendeckung des Vorstands. Wir sind mit seiner Arbeit zufrieden und das Team ist intakt“, sagte Schilling weiter. Er führte zuletzt die Gespräche mit Spielern. Leistungsträger wie Tino Stracke, Bernd Lublow, Dennis Geckert oder Torhüter Dirk Joneleit werden dem RSV erhalten bleiben. Aufhören oder kürzer treten werden aus persönlichen bzw. beruflichen Gründen der treffsichere Außen Philipp Hübener und der agile Sascha Werth.
Die talentierten Junioren von Thomas Wollek, der auch in der Saison 2012/13 die B-Jugend trainieren wird, werden in der kommenden Saison noch keine große Rolle spielen (können). Sie sollen aber nach und nach mit Doppelspielrecht ausgestattet und stärker ins Herren-Training eingebunden werden, etwa während der Saisonvorbereitung.
Seit langem schon ein Dorn im Auge ist dem ambitionierten Nitsch die geringe Trainingsbeteiligung wegen persönlicher oder beruflicher Verpflichtungen. „Natürlich müssen wir alle Geld verdienen. Aber es sollte unser Ziel sein, dass alle Spieler regelmäßig zweimal pro Woche am Training teilnehmen. Nur so lässt sich auf Dauer eine Mannschaft weiterentwickeln“, so Nitsch.
Nitsch ist seit Februar 2009 wieder Trainer des RSV Altenbögge. Der damals 42-Jährige übernahm von Andre Materna ein dem Abstieg geweihtes Bezirksliga-Team. Er baute um Tino Stracke eine neue Mannschaft auf, die sich in der Kreisliga kontinuierlich verbesserte. Nach Platz 8 (Saison 2009/10) und Platz 6 (2010/11) sieht es derzeit sehr nach einer weiteren Steigerung aus. Ziel des RSV Altenbögge bleibt die Rückkehr in die Bezirksliga. J sst



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