Die HSV will gegen Rheine zurück in die Erfolgsspur

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Hugo Magouhi steht mit der Hammer SpVg heute beim FC Eintracht Rheine vor einer schwierigen Aufgabe.

Hamm - Es hatte so gut ausgesehen: Nach zwei Siegen innerhalb von vier Tagen war die Hammer SpVg drauf und dran, sich ganz aus dem Abstiegskampf der Fußball-Oberliga zu verabschieden. Doch dann kassierte die Elf von Trainer Ferhat Cerci ausgerechnet beim Schlusslicht SV Zweckel eine ernüchternde 0:3-Pleite. Das macht die komplizierte Aufgabe am Samstag beim FC Eintracht Rheine (15 Uhr/Obi-Arena) nicht unbedingt leichter.

Allerdings: Die Aussichten der HSV im Kampf gegen den Abstieg sind nach 13 Punkten aus den vergangenen sieben Partien immer noch sehr gut. Der Tabellenvorletzte SuS Stadtlohn müsste schon seine verbleibenden fünf Partien gewinnen, um sich noch vor Hamm zu schieben. Doch darauf will sich der Sportliche Leiter David Odonkor nicht verlassen, zumal die theoretische Chance besteht, dass auch der Drittletzte eine Liga nach unten rutscht.

„Wir müssen weiter gewinnen. Jedes Spiel ist ein Finale für uns. Das müssen die Spieler begreifen“, sagt Odonkor und fordert Wiedergutmachung für die Niederlage gegen Zweckel. „Wir haben da eine sehr enttäuschende Leistung gezeigt. Das müssen wir gegen Rheine besser machen“, so Odonkor. An den kommenden Spieltagen wird es für die Mannschaft nicht einfacher: Am Mittwoch geht es für die HSV zum Derby nach Rhynern. Es folgen Partien gegen den Tabellenvierten SV Lippstadt und den formstarken Drittplatzierten SpVgg Erkenschwick.

Bei Rheine wechselten sich in den vergangenen Wochen Licht und Schatten ab. Auf eine Niederlage folgte stets ein Sieg. So gesehen ist der 3:1-Erfolg des Teams von Trainer Uwe Laurenz am vergangenen Sonntag beim TuS Ennepetal eine gute Nachricht für die HSV. Nach dem Gesetz der Serie müssten die ohnehin nicht sonderlich heimstarken Kicker von der niedersächsischen Grenze gegen Hamm verlieren. Dass es so einfach nicht wird, wissen Cerci und Odonkor aus eigener leidvoller Erfahrung. Sie erinnern sich noch gut und ungern an das Hinspiel, das mit 0:3 verloren ging.

Personell hat die HSV keine Sorgen. Michael Kaminski hat nach überstandener Oberschenkel-Verletzung wieder mittrainiert und könnte ebenso im Kader stehen wie Innenverteidiger Damir Kurtovic, der seine Gelbsperre – bereits die zweite in dieser Saison – abgesessen hat.

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