ASV will gegen Dormagen Siegesserie ausbauen

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Julian Possehl und seine Mitspieler wollen auch gegen Bayer Dormagen doppelt punkten.

Hamm - „Wir müssen nicht, wir dürfen noch zweimal spielen“, sagt Niels Pfannenschmidt, Trainer des Handball-Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen, vor der Partie gegen den TSV Bayer Dormagen. „Wir freuen uns auf das Spiel und wollen unsere Serie von drei gewonnenen Partien ausbauen.“ Am Freitag ab 20 Uhr sind die Niederrheiner, die seit dem vergangenen Spieltag als Absteiger feststehen, in der Westpress-Arena zu Gast.

„Ich mache mir keine Sorgen, dass meine Mannschaft falsch an die Aufgabe herangehen wird“, erklärt der ASV-Coach. Ihm ist es wichtig, den positiven Trend, den seine Spieler mit den beiden Heimsiegen gegen Springe und Rimpar sowie dem kräftezehrenden Ringen in Hagen eingeleitet hat, bis zum Saisonfinale in Emsdetten fortzusetzen.

Pfannenschmidt betont, dass es ganz wichtig gewesen sei, die Negativserie nach 1:9 Punkten beendet zu haben. „Sonst wäre in der Erinnerung nur das Negative übrig geblieben“, sagt er. „Das würde unserer Leistung aber nicht gerecht werden.“ Nach einer guten Phase sei seine Mannschaft durch die zahlreichen Verletzungen in Bedrängnis gekommen, habe sich aber durch den guten Zusammenhalt des Teams wieder aus dem Tief gekämpft.

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Zuletzt hat der ASV in eigener Halle ein wahres Feuerwerk abgebrannt. Und Ähnliches erwartet der Coach auch gegen Dormagen. Vor allen Dingen, weil einige seiner Akteure das letzte Mal vor den eigenen Fans auflaufen werden. Den Schlüssel zum Erfolg sieht Pfannenschmidt einmal mehr in der Deckungsarbeit. „Wir müssen erneut richtig Gas geben und uns richtig reinhauen“, fordert er. Gegen Rimpar hat seine Mannschaft in den ersten 20 Minuten fast optimal gespielt und den Gegner vor kaum lösbare Aufgaben gestellt. Ähnliches erwartet er auch gegen Dormagen. „Wir orientieren uns nicht am Gegner“, verrät der ASV-Coach. „Es ist eigentlich egal, was sie machen. Wir müssen uns auf unser Spiel konzentrieren.“

Unter der Woche hatte Pfannenschmidt einige Ausfälle im Training zu verzeichnen. Neben den Langzeitverletzten Savvas Savvas, Lars Gudat und Björn Zintel fehlten Jan-Lars Gaubatz, Jakob Macke und Ondréj Zdráhala. Ob Gaubatz, der schon in Hagen nicht dabei war, in seinem Abschiedsspiel zum Einsatz kommen wird, entscheidet sich erst am Freitag. Macke und Zdráhala mussten wegen eines grippalen Infektes pausieren. Doch der Trainer rechnet fest damit, dass beide auflaufen werden.

Dass Dormagen absteigt, bedauert der Coach. „Der Verein macht eine gute Jugendarbeit und bringt immer wieder gut ausgebildete Spieler hervor“, lobt Pfannenschmidt, der zusammen mit Erik Wudke, dem sportlichen Leiter des TSV, in der A-Lizenz-Prüfungskommission arbeitet. „So einen Verein braucht die 2. Bundesliga.“ Um die Motivation seiner Spieler macht er sich keine Gedanken. „Wir wollen Platz fünf behalten“, sagt der ASV -Trainer. „Und außerdem wollen wir den Zuschauern in den beiden Spielen zeigen, dass wir die Saison nicht einfach so auslaufen lassen.“

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