Wichtige Erkenntnisse für ASV Hamm-Westfalen

[Foto: Reiner Mroß] Hamm ASV Hamm Westfalen - VFL Eintracht Hagen Matthias Aschenbroich #18 Ondrej Zdrahala

Solingen - Handball-Zweitligist ASV Hamm-Westfalen ist gerüstet: In einem letzten Test, bevor am Sonntag die Meisterschaftsrunde in der Liga für den Tabellenfünften mit der Partie bei Tusem Essen weitergeht, unterlag das Team von Niels Pfannenschmidt mit 33:38 beim Erstligisten Bergischer HC. Doch über 45 Minuten der Partie zeigte sich der Hammer Coach recht angetan von der Vorstellung seiner Mannschaft.

Die musste ohne die verletzten Jakob Macke, Markus Fuchs, Savvas Savvas, Jan-Lars Gaubatz und den derzeit seinen Grundwehrdienst ableistenden Björn Zintel auskommen. „Insgesamt bin ich mit dem Test zufrieden, weil wir viele Varianten mit verschiedenen Aufstellungen probieren konnten und gute Erkenntnisse gesammelt haben“, sagte Pfannenschmidt, der im Vorfeld mit den Gastgebern vereinbart hatte, die Partie in vier Parts mit je 15 Minuten aufzuteilen. „Nach den ersten beiden Abschnitten haben wir mit 18:16 geführt – das war ganz gut.“

In dieser Phase agierten die Hammer mit einer sicheren 6:0-Deckung, in der Marian Orlowski und Jan Brosch einen guten Innenblock stellten, und im Angriff mit Joscha Ritterbach, Orlowski, Ondrej Zdrahala, Julian Possehl, Lukas Blohme sowie Brosch am Kreis. Zdrahala, der in dieser Phase die meisten ASV-Treffer erzielte, durfte sich zudem in der Abwehr ausruhen, wo Fabian Huesmann seinen Part übernahm.

In den folgenden 15 Minuten agierte Zdrahala in vorgezogener Position der 5:1-Deckung, und „auch das hat noch ganz gut funktioniert“, urteilte der Trainer trotz des knappen 24:25-Rückstandes, „aber im letzten Abschnitt haben wir eine 4:2-Variante gespielt, und das hat gar nicht geklappt.“

ASV-Kapitän Jakob Macke hat unterdessen nach seiner Rückenverletzung beim Spiel in Hagen das Krankenhaus wieder verlassen. Neue Erkenntnisse gibt es nicht. „Seinen Einsatz am Sonntag schließe ich aber aus“, sagte Pfannenschmidt, dessen Team vor dem Ligastart vom Schiedsrichterduo Peter Behrens (Wuppertal)/Marc Fasthoff (Neuss) ein Update zu besonderen Themen aus der Schiedsrichtersitzung in der EM-Pause erhielt. So seien die Unparteiischen unter anderem darauf hingewiesen worden, das Sperren der angreifenden Kreisläufer intensiver zu beobachten. „Kann sein, dass da mehr gepfiffen wird“, warnte Pfannenschmidt. „Auch dieses Gespräch war lehrreich für uns.“

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