Westfalia Rhynern will gegen Erkenschwick den Punch setzen

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Lennard Kleine und der SV Westfalia Rhynern taten sich gegen Erkenschwick oft recht schwer.

Hamm - Es ist von den Ergebnissen her eine recht sonderbare Berg- und Talfahrt, die der SV Westfalia Rhynern in dieser Saison hinlegt. Zuerst die missratene Hinserie, dann vereinsrekord-verdächtige acht Siege in Serie und nun drei Niederlagen in den vergangenen vier Spielen. „Ich sehe das etwas anders. Wir haben die Niederlagen gegen Mannschaften kassiert, die nicht von Pappe sind. Ich denke eher, dass es für uns in diesem Jahr stetig bergauf geht“, sagt Trainer Björn Mehnert vor dem Heimspiel am Sonntag gegen die SpVgg Erkenschwick (Anstoß 15 Uhr, Papenloh).

Gegen die Elf vom traditionsreichen Stimberg soll es dann auch vom Ergebnis her wieder nach oben gehen für die Westfalia. „Klar“, sagt der Coach, „wir wollen gerne Punkte sammeln.“ Allerdings wird die Heimaufgabe alles andere als leicht. Denn zum einen haben sich die Rhyneraner meist sehr schwer getan gegen die Erkenschwicker, verloren zum Beispiel vor fast einem Jahr Anfang Mai am Papenloh gegen die SpVgg mit 2:3. Zum anderen spielt die Mannschaft von Trainer Magnus Niemöller auch jetzt wieder eine starke Saison, hat fünf Zähler mehr auf dem Konto als die Westfalia, steht derzeit auf Platz drei und fuhr zuletzt neun Siege in Folge ein. Zu guter Letzt steht mit Stefan Oerterer der überragende Angreifer der Oberliga in Reihen der Erkenschwicker, der Stürmer hat in dieser Spielzeit schon 20 Treffer erzielt. „Erkenschwick ist sicher keine Übermannschaft, aber sie ist sehr unangenehm zu spielen und rangiert nicht zu Unrecht jede Saison so weit oben“, sagt Mehnert. „Das Team zieht sein System seit Jahren konsequent durch, steht hinten kompakt, arbeitet gut gegen den Ball und operiert dann mit langen Pässen auf Oerterer und Arda Nebi. Die Erkenschwicker haben es immer geschafft, uns weh zu tun.“

Daher will Mehnert sich im Vorfeld der sonntäglichen Partie noch ein paar Gedanken über den Gegner machen als er es sonst schon tut. „Wir werden nicht stur unser Ding durchziehen, sondern uns was einfallen lassen und versuchen, die Erkenschwicker zu überraschen“, meint Rhynerns Coach, der ansonsten hofft, dass seine Mannschaft an die gute Leistung aus der unglücklich mit 0:1 verloren gegangenen Partie bei den Sportfreunden Siegen anknüpfen wird. „Wichtig ist allerdings, dass wir den Punch setzen. Das war das einzige, was Mittwoch gefehlt hat.“

In personeller Hinsicht steht ihm jedenfalls fast der komplette Kader zur Verfügung. Neben Robin Hoffmann (Knie) fehlt nur Mannschaftskapitän Dustin Wurst, der seine Gelbsperre absitzt. Noch offen ist, ob Markus Maier und Mathieu Bengsch, die in Siegen nach ihrer langen Verletzungspause erstmals von Anfang an aufgelaufen waren, fit genug sind, um auch vier Tage später wieder gegen den Tabellendritten mitzumischen. „Da warten wir mal ab“, stellt Mehnert klar.

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