Westfalia Rhynern: Noch ein Sieg bis zum Westfalenpokal

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Platz fünf verteidigen: Rhynerns Mathieu Bengsch (links).

Hamm - Einen Sieg brauchen die Oberliga-Fußballer des SV Westfalia Rhynern noch, um ihr Ziel zu erreichen. Mit drei weiteren Punkten auf dem Konto kann die Mannschaft von Trainer Björn Mehnert den fünften Tabellenplatz sichern und wäre außerdem für den Westfalenpokal qualifiziert. Vorausgesetzt, sie setzt sich am Samstag ab 14 Uhr am Papenloh gegen den FC Gütersloh durch.

Im Vorfeld der Partie gab es Verwirrung um den angekündigten Wechsel von David Schmidt zum Bezirksligisten SG Bockum-Hövel. Anfang der Woche schien alles klar, als SG-Trainer Markus Matzelle bekanntgab, dass der Verteidiger in der kommenden Saison als spielender Co-Trainer für die SG auflaufen wird. Davon wusste Rhynerns Trainer Björn Mehnert laut eigener Aussage nichts. „Ich habe das aus der Zeitung erfahren“, sagt er. „Ich habe eine Zusage von David genauso wie unsere sportliche Leitung.“ Schmidt versteht die Aufregung nicht. „Vor fünf, sechs Wochen habe ich angekündigt, dass ich aufgrund meiner Rückenprobleme in Rhynern aufhören und eine Pause einlegen werde“, erklärt der 27-Jährige. „Das habe ich am Dienstag noch einmal mitgeteilt. Es ist also alles klar.“

Zum Sportlichen: „Natürlich wollen wir unseren Tabellenplatz verteidigen“, erklärt Mehnert. „Wenn uns das gelingt, dann haben wir eine sehr gute Saison gespielt. Zusammen mit Sprockhövel stellen wir den besten Angriff der Liga.“ An das Hinspiel in Gütersloh erinnert er sich nicht so gerne. Mit 2:4 verlor die Westfalia nach zweimaliger Führung im Heidewald. „Da haben wir zehn Minuten nicht aufgepasst und sind ins Hintertreffen geraten“, sagt der Rhyneraner Coach. „Das darf uns nicht noch einmal passieren. Wir müssen von Beginn an unser Spiel machen.“ Felix Böhmer, Jan Apolinarski und Jannick Kastner werden gegen den FCG nicht auflaufen.

Für die Gäste geht es um nichts mehr. Als Zehnter sind sie im gesicherten Mittelfeld platziert. Zuletzt unterlagen sie Erkenschwick mit 1:3. Trotzdem warnt Mehnert vor Überheblichkeit. „Gütersloh ist eine gute Mannschaft mit individuell starken Spielern“, sagt er.

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