Rhynern löst Pokalaufgabe in Flierich souverän

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Sven Ricke feierte in Flierich sein Pflichtspieldebüt und traf im Pokal gleich zweimal.

Bönen - Erwartet einseitig war die Zweitrundenpartie des Fußball-Kreispokals am Mittwochabend. Schließlich trat Oberligist Westfalia Rhynern beim vier Klassen tiefer spielenden A-Liga-Aufsteiger TVG Flierich-Lenningsen an und wurde dort seiner Favoritenrolle gerecht. 5:0 (2:0) hieß es am Ende für den Gast, der auf über 80 Prozent Ballbesitz kam und die Kugel sicher durch die eigenen Reihen laufen ließ.

„Wir sind eine Runde weiter. Alles ist in Ordnung“, meinte Rhynerns Coach Björn Mehnert entspannt. Für ihn war der Ausflug an den Butterwinkel nicht viel mehr als „eine bessere Trainingseinheit“. Mehnert hatte im Vergleich zum Spiel am Sonntag in Stadtlohn kräftig rotiert und verhalf Sven Ricke zu seinem Pflichtspieldebüt, nachdem dessen Spielberechtigung eingetroffen war. Das Tor hütete A-Junior Nico Holstein.

Der musste nach nur drei Minuten den ersten Schuss von Sebastian Schlieper abwehren. Danach sollten sich die Fliericher aber kaum noch vor seinem Sechzehnmeterraum blicken lassen. Rhynern übernahm die Kontrolle über die Partie und ließ den Ball laufen. Der TVG machte die Räume über weite Strecken gut zu, so dass der erste Durchgang wenig Chancen bot. Gleich die erste nutzte Ricke, nachdem Germanen-Keeper Alexander Schubert gegen Jonas Michler noch pariert hatte (22.). Tan-Thanh Tran (24.) und Michler (28.) vergaben im Anschluss. Dann bestrafte Tran eine Unsicherheit von Schubert, nickte den zweiten Ball von Michler ein (34.). Vom Anstoß weg wollte Marvin Stappert Holstein überraschen, doch der lenkte seinen Schuss vom Mittelkreis zur Ecke.

Nach dem Wechsel ließen beim tapfer kämpfenden Gastgeber zusehends die Kräfte nach. Treffer von Ricke (49.), ein schöner Schlenzer von Cihad Kücükyagci (72.) und Xhino Kadiu (74.) schraubten das Resultat in die Höhe. „Der Doppelschlag war schade“, meinte TVG-Coach Thorsten Müller, der mit dem Auftritt seines Team zufrieden war. - bob

TVG: Schubert – M. Bennemann, Westergerlnig, Lux – B. Müller, Maletz, von Glahn (59. Juric), Stappert (69. Stemper) – T. Bennemann – Weiß (61. Konrad)

Westfalia: Holstein – Apolinarski, Neumann, Wurst (56. Cieslak), M. Kücükyagci – C. Kücükvagci – Arenz (56. J. Kleine), Hoffmann (56. Kadiu), Tran, J. Michler – Ricke

Tore: 0:1 Ricke (22.), 0:2 Tran (34.), 0:3 Ricke (49.), 0:4 C. Kückyagci (72.), 0:5 Kadiu (74.)

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