Zwei Kukavica-Tore für den TSC Hamm in Westönnen

TSC-Trainer Erdal Akyüu war mit der Leistung seiner Mannschaft in Westönnen sehr zufrieden.

Westönnen   Einen verdienten 2:0 (1:0)-Auswärtssieg feierte der TSC Hamm bei RW Westönnen. „Wir waren die bessere Mannschaft, hatten die besseren Chancen, waren aggressiver in den Zweikämpfen und haben hinten nichts zugelassen“, fasste Gäste-Trainer Erdal Akyüz die Vorteile seiner Mannschaft zusammen.

„Wir mussten am Freitag über 120 Minuten spielen. So haben wir heute nur 60 Prozent unseres Könnens auf den Platz gebracht“, haderte RW-Trainer Klaus Borschel immer noch mit dem Pokalspiel, das am Freitag erst in der Verlängerung gegen den TuS Bremen gewonnen wurde. „Wenn wir das Spiel nicht gehabt hätten, hätten wir heute auch gepunktet.“

Tatsächlich waren die Gäste von Beginn an wacher, drückten Westönnen mit einem hohen Pressing in die eigene Hälfte. Mehr als lange Befreiungsschläge waren für die Gastgeber häufig nicht drin. Zu fehlerhaft war das eigene Aufbauspiel. Trotz der spielerischen Unterlegenheit wäre aber auch eine Westönner Führung möglich gewesen. Jan-Niclas Bettenbrock flog bei einer Ecke freistehend am Ball vorbei (8.) und ein direkter Freistoß von Michael Heinz landete genau am Lattenkreuz (24.).

Glück hatten die Gäste auch, als ein Foul an Bünyamin Tas nicht als Notbremse gewertet wurde. „Da kann man auch Rot geben. Wir hatten heute sicherlich keinen Heimschiedsrichter. Die Hammer sind immer wieder auf die Knochen gegangen“, war Klaus Borschel auch insgesamt mit der Schiedsrichterleistung nicht zufrieden.

Die Gegentore hat sich sein Team aber selbst zuzuschreiben. In der 32. Minute ließ sich Rupp von der tiefstehenden Sonne irritieren und der ungedeckte Aziz Kukavica schob ohne Probleme ein. Er war auch der Schütze zum 2:0 in der 76. Minute. Die Abwehr verteidigte bei einer langen Flanke schlecht und der Kopfball ins Netz war nur noch Formsache. Von Westönnen kam auch in der zweiten Hälfte kaum etwas. Ein Schuss von Heinz (60.) und ein Kopfball von Clarysse (73.) waren zu wenig.

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