Velbert hat Interesse an Rhynerns Coach Mehnert

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Im Visier der Velberter Verantwortlichen: Rhynerns Trainer Björn Mehnert.

Hamm - Die Rechnung beim SSVg Velbert ist derzeit ganz einfach. Aus fünf mach eins – Trainerkandidaten nämlich. Nach dem sportlich feststehenden Abstieg aus der Fußball-Regionalliga ist der Klub auf der Suche nach einem neuen Übungsleiter. Und einer der aussichtsreichsten Kandidaten soll nach Medienberichten auch Björn Mehnert vom SV Westfalia Rhynern sein.

Heißer noch: Denn nach WA-Informationen sollen die Velberter Verantwortlichen bereits drei weitere Interessenten mit einer Absage versehen haben. Die Entscheidung soll nun zwischen dem derzeit vereinslosen Ex-Profi Karsten Hutwelker und Mehnert fallen, wobei vieles auf Hutwelker hindeutet.

„Absoluter Quatsch“, sagt Martin Schiffer, Sportlicher Leiter der Westfalia, empört. „Erstens hat uns Herr Mehnert zugesichert, nicht innerhalb der Oberliga zu wechseln. Und zweitens ist es schon eine Unverschämtheit, zum jetzigen Zeitpunkt solche Dinge in die Welt zu setzen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das nicht passieren wird. Herr Mehnert wird definitiv nicht Trainer in Velbert.“ 

Die Velberter haben allerdings nach dem sportlichen Abstieg die Hoffnung auf den Klassenerhalt in der Regionalliga noch nicht ganz aufgegeben. Denn sollten sich die Sportfreunde Lotte als Meister der Regionalliga West in der Relegation zur 3. Liga gegen den SV Waldhof Mannheim durchsetzen (25. und 29. Mai), würde auch der Liga-15. in der Regionalliga bleiben. 

Diesen Platz belegt derzeit zwar die U 23 des 1. FC Köln. Doch kursieren Gerüchte, dass der Bundesligist das Nachwuchs-Team unter Umständen vom Spielbetrieb der Regionalliga abmelden wird. 

Sollte dieser Fall eintreffen, würde Velbert als Nachrücker wieder die Spielberechtigung für die Regionalliga erhalten. Rhynerns Coach selbst mochte sich dagegen überhaupt nicht zur Sache äußern. „Da gibt es nichts zu berichten“, sagt er. „Jeder Kommentar ist momentan überflüssig.“

Nicht zuletzt, weil die Kaderplanung bei der Westfalia noch nicht beendet ist und entsprechend keine weitere Unruhe im Vereinsumfeld entstehen soll. „Drei bis vier Spieler brauchen wir noch“, sagt Schiffer. „Aber da gibt es derzeit noch nichts Handfestes zu vermelden.“

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