HSV unterliegt der U 23 des BVB im Testspiel mit 0:3

Alles klar: Felix Frank, der gegen den BVB in der Startelf stand, unterschreibt bei der HSV. -  Foto: Wiemer

Hamm Auch den zweiten Test der Saisonvorbereitung hat die Hammer SpVg verloren. Gegen die U23 von Borussia Dortmund hielt die Elf aus dem Hammer Osten in der ersten Halbzeit gut mit, baute dann aber ab und musste sich am Ende mit 0:3 (0:1) geschlagen geben.

„Grundsätzlich kommen solche Spiele für uns noch zu früh. Das hat man gegen Dortmund auch wieder gesehen. Wir haben aber schon gewisse Schritte nach vorne gemacht“, war HSV-Coach Sven Hozjak mit der Leistung seiner Truppe nicht unzufrieden. „Trotzdem ist ganz klar: Wir müssen arbeiten. Wir verlieren nicht gerne, aber besser jetzt als zum Saisonstart“, so Hozjak weiter.

Beide Mannschaften tasteten sich in die Partie, sodass große Chancen zunächst ausblieben. Nachdem Atakan Karazor auf Massih Wassey durchgesteckte hatte, musste Philipp Sandhowe im HSV-Tor das erste Mal per Fußabwehr eingreifen (16.). Auf der Gegenseite fehlte in der Offensive noch die Abstimmung. Zwar setzte sich Joachim Mrowiec stark gegen Patrick Mainka durch, doch der Pass für Giacomo Serrone geriet zu steil und Hendrik Bonmann im Kasten der Schwarz-Gelben packte sicher zu (22.). Eine verunglückte Kopfball-Abwehr der HSV verhalf den Borussen zur Führung. Rene Lindners Klärungsversuch landete bei Wassey, der sah, dass Sandhowe etwas zu weit vor seinem Gehäuse stand und aus 22 Metern zum 0:1 verwandelte (29.).

Kurz vor dem Pausenpfiff hatte der Regionalligist die Chance zu erhöhen. Herbert Bockhorn wurde von Lindner im Strafraum zu Fall gebracht, nachdem er sich über rechts durchgetankt hatte. Schiedsrichter Christoph Schütte zeigte auf den Punkt, doch Sandhowe parierte den schwach geschossenen Elfmeter von Hamadi Al Ghaddioui (45.).

Nur drei Minuten nach dem Seitenwechsel fiel dann allerdings doch der zweite Dortmunder Treffer. Alen Ozbolt hatte zu viel Platz und schlenzte den Ball von der Strafraumgrenze zum 2:0 in die Maschen (48.). Hatten die Gastgeber zu Beginn noch auf Augenhöhe mit der Zweitvertretung des BVB gespielt, schaffte es die Hozjak-Elf in der zweiten Halbzeit kaum noch in die Gefahrenzone der Gäste. „Wenn die Fitness nicht da ist und man gegen einen Gegner spielt, der mit A-Jugendlichen aus der letzten Saison bestückt ist, die noch voll im Saft stehen, dann ist das schon schwierig. Das sind aber Dinge, die noch kommen werden“, meinte Hozjak. Während den Hammern zunehmend die Puste ausging, scheiterte der agile Marco Hober zunächst an der Latte (71.), bevor Oguzhan Aydogan mit einem direkten Freistoß aus rund 20 Metern den Schlusspunkt setzte (87.).

Dennoch hatten die HSV-Verantwortlichen nach der Partie Grund zur Freude. Felix Frank, dessen Wechsel zu Westfalia Rhynern schon fix schien, und der gegen den BVB 45 Minuten lang die linke Seite beackerte, unterschreibt für ein Jahr im Hammer Osten. „Man sieht schon, dass er uns weiterhelfen wird. Felix bringt eine gewisse Dynamik mit, und wir sind froh, dass er bei uns ist“, so Hozjak.

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