Hitziges Kreisliga-Duell hat unschönes Nachspiel

Tumulte nach Abpfiff der Partie zwischen BVH und Bönen

Tumulte gab es nach dem Schlusspfiff der Partie zwischen der SpVg Bönen und dem BV 09 Hamm.
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Tumulte gab es nach dem Schlusspfiff der Partie zwischen der SpVg Bönen und dem BV 09 Hamm.

Hamm/Bönen - Das ohnehin turbulente und hitzige Duell in der Fußball-Kreisliga A zwischen der SpVg Bönen und dem BV 09 Hamm (4:3) hatte offenbar ein unschönes Nachspiel.

Die Gäste vom Nordendamm jedenfalls sahen sich veranlasst, einen Krankenwagen und die Polizei zu rufen, nachdem BVH-Spieler Martin Slowik niedergestreckt worden war und sich eine Gehirnerschütterung zugezogen hatte, berichtete BVH-Trainer Heinz Schroth. Slowik habe schlichten wollen, nachdem zuvor Mike Taeger einen Schlag erhalten habe, so der Coach weiter.

Was genau der Auslöser der in einer zunächst kleinen Gruppe etwas abseits des Geschehens nach Schlusspfiff war, vermochten weder Schroth noch die Bönener Verantwortlichen restlos aufzuklären. „Das war völlig unnötig. Denn eigentlich hatte sich alles schon wieder beruhigt. Aber dann hat es sich nochmal hochgeschaukelt – und auf einmal flogen die Fäuste“, sagt Schroth, der bereits unmittelbar nach dem Abpfiff den Bönener Malik Öncül beschuldigt hatte, Slowik geschlagen zu haben. Woran sich das Ganze entzündet, wer letztlich wen provoziert hat, „das weiß ich nicht“, so der Trainer. „Da hat ein Wort das andere gegeben.“

An den Kabinen sei später aber alles wieder ruhig gewesen, betont Schroth. Die 90 Minuten zuvor, in denen die Bönener einen 0:3-Rückstand noch in einen Sieg verwandelt hatten und „wir letztlich zu doof waren, das Ding zu gewinnen“ (Schroth), waren indes bereits ziemlich emotional gewesen. „Das gehört dazu. Ich will uns da gar nicht als Unschuldslämmer hinstellen“, sagt der BVH-Trainer, der auch keinen Hehl daraus macht, dass er selbst sich nicht immer verbal zurückhält: „Ich bin kein Kind von Traurigkeit. Ich weiß aber genau, wann ich aufhören muss. Letztlich war es zum Schluss ein bisschen hitzig, aber in meinen Augen war das alles noch normal“, sagt Schroth. „Nur eins gehört sich absolut nicht: Dass man schlägt.“ - WA/fh/ml

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