Die HSV trotzt Wiedenbrück ein Unentschieden ab

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Die HSV spielte gegen den Regionalligisten SC Wiedenbrück 1:1-Unentschieden.

Hamm –  Die Ergebnisse sind Sven Hozjak, Trainer des Fußball-Oberligisten Hammer SpVg, in den Testspielen egal. Aber das 1:1 (0:1)- Unentschieden am gestrigen Abend gegen den Regionalligisten SC Wiedenbrück freute ihn doch.

Nach einer kurzen Phase des Abtastens entwickelte sich in der Evora-Arena eine muntere Partie. Die Gastgeber übernahmen ab der fünften Minute die Initiative und waren in der Defensive auf schnelle Balleroberung aus. Abwehrchef Erdal Kaleoglu dirigierte seine Vorder- und Nebenleute lautstark. In den ersten 45 Minuten setzte die Mannschaft des HSV-Coachs die Vorgaben gut um. Der SCW tat sich schwer, sein Spiel aufzubauen. Hatte die HSV wie vorgegeben den Ball erobert, ging es ganz schnell. Mit langen Bällen versuchten die Gastgeber, David Loheider im Sturmzentrum ins Spiel zu bringen. Das gelang allerdings nur mit mäßigem Erfolg, denn der kopfballstarke Angreifer stand ein ums andere Mal im Abseits.

In der neunten Minute passte eigentlich alles. Loheider nahm einen langen Pass im Lauf mit und stürmte Richtung Tor. Doch sein Schuss aus 14 Metern war nicht platziert genug, sodass Marius Weeke das Leder um den Pfosten lenken konnte. Auf der Gegenseite probierten die Gäste, mit Distanzschüssen zum Erfolg zu kommen. David Lauretta scheiterte aus 18 Metern (18.) an Philip Faderl im Tor der HSV. Nur drei Minute hatte Lauretta die sichere Führung auf dem Fuß, als er aus 11 Metern völlig frei zum Schuss kam. Doch er verzog und drosch den Ball über die Latte. Wie aus dem Nichts gingen die Gäste dann doch in Führung. Abwehrchef Kasleoglu patzte an der Strafraumgrenze und verlor den Ball an Stipe Batarilo-Cerdic, der in die Mitte passte und Tobias Puhl schob ungehindert zum 0:1 (25.) ein.

Durch den Treffer kamen die Gäste anschließend besser ins Spiel. In der Halbzeit krempelten beide Trainer ihre Teams völlig um. Dadurch gingen die Linie und der Spielfluss verloren. In der 59. Minute erzielte Rene Lindner den verdienten Ausgleich. Nach einer Ecke kam er am zweiten Pfosten an den Ball und köpfte ihn zum 1:1 ein. In der Folge hatten die Gäste noch ein paar Möglichkeiten, doch im Abschluss waren sie zu ungenau. „Im Vergleich zu den anderen Spielen haben wir uns weiterentwickelt“, zog Hozjak ein zufriedenes Fazit. „Dass wir auf verschiedenen Positionen zu spät gekommen sind, ist nach dem Training vom Vortag völlig normal.

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