Trotz neuem Torwarttrainer: "Mano" Zielinski bleibt bei der HSV

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Karl-Heinz "Mano" Zielinski (links), hier mit dem Sportlichen Leiter David Odonkor, bleibt bei der Hammer SpVg. 

Hamm - Fußball-Oberligist Hammer SpVg hat zu Beginn der Vorbereitung mit Henning Schubert einen weiteren Torwarttrainer ins Boot geholt. Bislang übernahm Karl-Heinz "Mano" Zielinski diese Aufgabe - seine Beschäftigung bei der HSV ist jedoch offenbar nicht in Gefahr.

Karl-Heinz „Mano“ Zielinski ist die Identifikationsfigur der Hammer SpVg – und das soll der 65-Jährige auch bleiben. Obwohl der Fußball-Oberligist seit Beginn der Vorbereitung mit Henning Schubert einen weiteren Torwarttrainer ins Boot geholt hat, steht Zielinski offenbar nicht zur Disposition. 

„Wir haben eingeplant, dass beide weiter mit den Torhütern arbeiten“, erklärt der Sportliche Leiter David Odonkor. Bislang kam Schubert, der unter anderem für den VfL Bochum II und die SG Wattenscheid in Ober- und Regionalliga spielte, laut Odonkor zwei Mal pro Woche zum Einsatz. 

Weitere Beschäftigung von Schubert noch offen

Neben einer Trainingseinheit absolvierte der 37-Jährige auch die Vorbereitung für Spiele am Wochenende mit den Torhütern. Zielinski hingegen ist bei jedem Training anwesend. „Die beiden machen bislang zusammen eine gute Arbeit“, befindet Odonkor.

Eine endgültige Entscheidung, ob Schubert auch über die Vorbereitung hinaus bei der HSV verbleibt, ist noch nicht gefallen. „Wir werden uns in den nächsten Tagen zusammensetzen und eine Entscheidung treffen“, sagt der Sportliche Leiter. 

Hozjak sieht höhere Qualität

Henning Schubert

Den Kontakt zum ehemaligen Profi stellte Trainer Sven Hozjak her, der Schubert bereits seit seiner Jugend kennt und an verschiedenen Stationen mit ihm zusammenarbeitete. „Wir haben mit Henning etwas Qualität dazu genommen“, erklärt er. „Mano ist eine Institution im Verein, und er wird weiter im Trainerteam verbleiben.“ 

Zielinskis Engagement beschränkt sich dabei nicht auf die Arbeit mit den HSV-Schlussmännern, Hozjak bindet ihn wie gehabt auch als Co-Trainer in die Arbeit ein. „Mano und Henning könnten zukünftig weiter gemeinsam mit den Torhütern arbeiten. Die Voraussetzung dafür ist natürlich, dass Mano dazu Lust hat“, erklärt Hozjak. 

Zielinski: "Das ist alles okay"

Der bisherige Torwarttrainer des Oberligisten ist mit der neuen Kraft an seiner Seite einverstanden. „Das ist alles okay“, lautet sein knappes Statement. Zielinski betont im Gegensatz zu Odonkor, dass er sich bislang noch nicht gemeinsam mit Schubert um die Keeper gekümmert habe, „in Zukunft kann das aber sein.“ 

Während der Trainingseinheiten, die Schubert nutzte, um mit Philip Faderl und Phillip Sandhowe spezifische Inhalte zu erarbeiten, widmete sich Zielinski bislang den Feldspielern. Das könnte auch weiterhin eine Lösung sein, sagte er. An den Tagen, an denen Schubert nicht zur Verfügung steht, leitet die Hammer Ikone wie gehabt das Training mit den Schlussmännern.

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