Trainingslager des ASV war ein voller Erfolg

Im Trainingslager in Kalisz fand der ASV-Tross optimale Bedingungen vor.   - Fotos: pr

Hamm – Nicht nur wegen des herausragenden Abschneidens beim 3. Szczypiorno Cup in Kalisz zeigten sich die Verantwortlichen des ASV Hamm-Westfalen hochzufrieden mit dem Verlauf des Trainingslagers in der Partnerstadt.

„Das war eine richtig gute Woche. Die Mannschaft hat nicht nur taktisch und athletisch gut trainiert, wir haben auch als Team große Fortschritte gemacht“, sagte Trainer Niels Pfannenschmidt einen Tag nach der Rückkehr aus Polen. 

„Wir haben dort unglaublich viel geschafft, nicht nur sportlich. So haben wir den Kapitän bestimmt und den Mannschaftsrat gewählt. Wir haben die Zeit genutzt, um in Einzelgesprächen die individuellen Ziele für jeden Spieler zu bestimmen, was eben auch sehr wichtig für die Gesamtentwicklung ist“, erklärte Pfannenschmidt, der auch von den neuen Spielern in dieser Woche einen sehr guten Eindruck gewann. „Christoph Neuhold hat hier eine Riesenentwicklung genommen. Er hat unser Problem wegen des Fehlens von Fannar Fridgeirsson und Björn Zintel auf der ungewohnten Mittelposition hervorragend gelöst. Er hat Verantwortung übernommen und in drei Spielen Abwehr und Angriff auf sehr hohem Niveau gespielt“, erhielt der Österreicher ein Sonderlob. 

Auch Daniel Eggert musste auf ungewohnter Position spielen, der Däne löste das stellvertretend für Lukas Blohme und Lars Gudat auf Rechtaußen aber ebenfalls sehr zuverlässig. Torwart Felix Storbeck hat sich ohnehin nach seiner Rückkehr erwartet schnell in die Mannschaft eingelebt und seinen Teil zum guten Abschneiden beim Turnier ebenso wie Torwartkollege Dennis Doden beigetragen.

Der zweite Platz beim Cup war dann der perfekte Abschluss der harten Trainingslagerwoche. „Im ersten Spiel hatten wir noch zehn schwache Minuten, die wir aber in der zweiten Halbzeit gut wettgemacht haben. Genau aus diesen Fehlern haben wir aber gelernt und uns schon im Halbfinale enorm weiterentwickelt“ analysierte Pfannenschmidt. Die nahezu perfekte Leistung gegen Pulawy sollte dann im Finale gegen den haushohen Favoriten Plock wiederholt werden.

Doch die Westfalen übertrafen die Erwartung noch, scheiterten denkbar knapp im Siebenmeterwerfen. „Dass das nach diesem kräfteraubenden Halbfinale noch möglich war, ist einfach klasse. Auch im Finale hat die Mannschaft als Team unglaublich gut funktioniert. Nachdem die zwischenzeitlich hohe Führung verloren gegangen war, haben wir uns mit verschiedenen taktischen Mitteln zurückgekämpft“, sagte der ASV-Trainer. Entsprechend zufrieden äußerten sich auch die Spieler zur Zeit in Kalisz: „Die Entwicklung die wir hier als Mannschaft gemacht haben, war sehr gut. Es war anstrengend, aber das sind Trainingslager immer.“

Auch mit dem Auftreten des Teams durften die Verantwortlichen sehr zufrieden sein. „Wir haben uns hier als sehr gute Botschafter in unserer Partnerstadt erwiesen“, lobte Geschäftsführer Franz Dressel, der für drei Tage nachreiste, seine Akteure. Die hatten neben dem Sport viel Gelegenheit, die Hammer Partnerstadt besser kennenzulernen – etwa bei einer Stadtführung oder im Handballmuseum. „Nicht immer hat man solche Gelegenheiten in einem Trainingslager. Das war sehr interessant. Man hat sich hier unglaublich viel Mühe gegeben“, erklärte Lars Gudat.

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