Luxusproblem im Spitzenspiel: TTC GW empfängt Hertha BSC

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Gerrit Engemann (rechts) und Valentin Nad Nemedi sind in dieser Saison noch ungeschlagen. Ob die beiden Tischtennisspieler des TTC GW Bad Hamm auch am Sonntag gegen Hertha BSC Berlin zusammen im Doppel auflaufen, ist noch unklar.

Hamm - Als Spitzenreiter der 3. Bundesliga Nord geht der TTC GW Bad Hamm ins Duell mit Hertha BSC Berlin am Sonntag. Trainer Bernd Ahrens hat vor der Partie ein Luxusproblem und freut sich ganz besonders auf eine Heimpremiere. 

Tabellenführer TTC GW Bad Hamm empfängt am Sonntagnachmittag (15 Uhr) die Tischtennis-Mannschaft von Hertha BSC Berlin. Das bisher verlustpunktfreie Team aus Hamm erwartet einen echten Prüfstein. „Wir werden am Sonntag auf ein topmotiviertes Hertha-Team treffen, das nach der Niederlage gegen die starke Mannschaft aus Herne Wiedergutmachung betreiben will“, erwartet GW-Coach Bernd Ahrens einige Gegenwehr. 

Der Gast aus der Hauptstadt reist mit einem 4:2-Punktekonto in die Lippestadt und möchte als einer der Ligafavoriten dem TTC GW die ersten Punkte abnehmen, um den Abstand zu den Hammern (6:0 Punkte) nicht schon früh in der Saison zu groß werden zu lassen. 

Drei TTC-Spieler sind ungeschlagen

Die Hoffnungen der Hertha ruhen dabei vor allem auf dem ehemaligen Jugend-Nationalspieler und der Nummer drei im Team, Arne Hölter, der mit einer 4:0-Bilanz noch eine weiße Weste trägt. Am oberen Paarkreuz konnte Deniz Aydin bisher (4:2) überzeugen, während Sebastian Borchardt (2:3) und Andy Römhild (1:2) den Erwartungen noch hinterherhinken. 

„Da können wir sicherlich dagegenhalten“, sagte Ahrens, der von der spielerischen Qualität seiner Mannschaft überzeugt ist. Gleich drei Akteure – Masaki Takami, Gerrit Engemann und Valentin Nad Nemedi – sind noch ungeschlagen. Und auch Artur Bialek (3:1) und Henning Zeptner (2:1) haben bisher voll überzeugt. 

Luxusproblem bei der Doppelbesetzung

Bei der Mannschaftsaufstellung hat Ahrens momentan, sollte Engemann seine Verletzung aus der vergangenen Woche überstanden haben und ins Quartett zurückkehren, ein Luxusproblem – vor allem bei der Nominierung der Doppelformationen. 

„Unsere 6:0-Doppelbilanz ist fantastisch, macht die richtige Entscheidung über die Besetzung aber natürlich nicht einfacher“, erklärt der Trainer. Kehrt Engemann, der schon wieder erste leichte Trainingseinheiten absolviert hat, zurück, muss Ahrens aus fünf guten Doppelspielern vier auswählen. 

Teambuilding am Samstag

Sein Heimdebüt für die Grünweißen wird der 17-Jährige Japaner Masaki Takami feiern, der auch für die U18 seines Landes spielt. „Masaki wird am Sonntag vor eigenem Publikum sicherlich zunächst nervös starten“, sagt Ahrens. Der GW-Trainer hofft aber darauf, dass „er das ebenso schnell in den Griff bekommt wie vor Wochenfrist beim Auswärtsspiel in Brackwede.“ 

Zur optimalen Vorbereitung auf das Match hat Ahrens noch eine Trainingseinheit am Freitagabend sowie zwei am Samstag angesetzt. „Freitagabend und Samstagmorgen wird noch einmal richtig hart trainiert, während die zweite Einheit am Samstag eher unter dem Aspekt Teambuilding stehen wird“, erklärt der Coach. „Vergangene Woche sind wir mit diesem Konzept gut gefahren, sodass ich keine Notwendigkeit sehe, irgendetwas an unserer Vorbereitung zu ändern.“ 

"Masaki ist allein das Eintrittsgeld wert"

Das Spiel in der Hammonense-Sporthalle beginnt um 14.50 Uhr mit den Mannschaftsaufstellungen, damit pünktlich um 15 Uhr der erste Aufschlag erfolgen kann. 

„Natürlich erhoffen wir uns eine große, unterstützende Kulisse. Masaki – in der Form der Vorwoche – ist allein das Eintrittsgeld wert“, sagt Ahrens, der noch immer begeistert ist vom Auftritt des 17-Jährigen beim 6:1-Erfolg gegen SV Brackwede.

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