Bernd Ahrens bleibt Trainer beim TTC GW Bad Hamm

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Bernd Ahrens

Hamm - Mit Gerrit Engemann und Henning Zeptner hatten die zwei Youngster des Drittbundesligisten TTC GW Bad Hamm vor geraumer Zeit ihr Bleiben für die kommende Saison zugesagt. Nun steht fest, dass auch Bernd Ahrens sein Engagement als Spielertrainer bei den Grünweißen um eine Saison verlängert.

„Mir hat das Jahr in Hamm sehr gut gefallen. Auch wenn ich spielerisch von mir selbst mehr erwartet hätte, haben wir mit Platz vier unser Ziel erreicht. Die Zusammenarbeit gerade mit unseren beiden Nachwuchsassen hat mich persönlich auf der Trainerebene weiter gebracht. Und ich glaube, dass ich den beiden weitergeholfen habe“, sagt der angehende A-Lizenz-Coach, der im nächsten Jahr beide weiter voranbringen möchte.

„Bernds Engagement für das Team abseits des Tisches kann man gar nicht hoch genug einschätzen“, lobt der GW-Vorsitzende Martin Vatheuer. „Er ist ein Tischtennisverrückter im positivsten Sinne und sollte gerade für unsere beiden jungen Talente ein gutes Vorbild sein, an dem man sich gerade in Richtung der Einstellung zum Sport vieles abschauen kann.” Auch wenn Vatheuer „nach wie vor von Bernds spielerischen Fähigkeiten überzeugt” ist‚ sieht er sein Einsatzgebiet im Vergleich zum abgelaufenen Spieljahr etwas mehr in Richtung des Coachings verschoben. Dabei setzt der TTC-Boss auf die kontinuierlich nach oben zeigende Entwicklung des 19-jährigen Zeptner. „Wenn Henning sich so gut weiterentwickelt wie im abgelaufenen Jahr, sollte er spielerisch vielleicht an seinem Trainer vorbeiziehen, der sich dann mehr auf den außerspielerischen Bereich konzentrieren kann.”

Derweil verkündete Vatheuer den Wechsel des ehemaligen Spitzenspielers und Defensivkünstlers Kim Doyub zum Ligarivalen nach Siek. „Doyub hat durch sein sehenswertes Spielsystem unsere Zuschauer begeistert”, sagt Vatheuer, der sich aber insgeheim ein wenig mehr von der Nummer eins erwartet hatte.

So ist der TTC auf der Suche nach einem neuen Spitzenspieler, der bis Ende des Monats verpflichtet sein muss, weil dann die Wechselbörse ihre Tore schließt. „Wir werden wie im Vorjahr mit einem Fünferkader antreten, um bei Verletzungen und anderen Unwägbarkeiten flexibel reagieren zu können”, sagt Vatheuer, der zudem einen zweiten Neuzugang verpflichten oder alternativ mit dem langjährigen Grünweißen Illia Barbolin weiter planen wird.

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