Sebastian Schubert beim Weltcup in Prag auf Platz acht

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Prag - Nach einer hervorragenden Qualifikation und der schnellsten Zeit im Halbfinale hat Sebastian Schubert beim vierten Weltcup-Rennen in Prag am frühen Samstagnachmittag den achten Platz erreicht. 

Eine Torstab-Berührung im Semifinal bedeutete für den Sportler des Kanu-Rings Hamm zwar "nur" Platz vier, aber den sicheren Einzug ins Finale von Prag. Das Finale konnte sein Vater und Heimtrainer Jürgen Schubert, selbst nur 150 Kilometer entfernt im tschechischen Budweis, live am Fernseher mitverfolgen. "Kanu-Slalom ist hier ein halber Volkssport."

Was er sah, gefiel, wenn der Sohn auch zweimal Pech hatte in seinem Rennen: Mit einer Torstab-Berührung und mit ein paar Problemen an einer Walze fuhr Sebastian Schubert mit der fünftschnellsten Zeit auf Rang acht. "Das war ein ganz spannendes und knappes Ergebnis", weiß Jürgen Schubert, dass die vier Tschechen im Kanal von Prag eine echte Herausforderung waren. Alle vier machten die ersten vier Plätze denn auch unter sich aus.

"Zeitlich ist Sebastian auf Augenhöhe", schätzt Schubert senior die Chancen für den letzten Weltcup im slowenischen Tacen vom 9. bis 11. September gut ein. Dann gibt es die doppelte Punktzahl, und die Ausgangslage für den Hammer Kanuten für den Gesamt-Weltcup ist mit Platz 5 gut. "Wenn er weiter so in Form ist, ist alles drin." Favorit in Tacen ist Peter Kauzer, Silbermedaillengewinner von Rio, der im slowenischen Kanal sein Heimspiel gibt. 

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