HSV-Reserve bietet beim 4:3-Sieg beste Unterhaltung

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Die HSV-Reserve feierte am Ende einen glücklichen 4:3-Erfolg über Warendorf.

Hamm Ein offener Schlagabtausch, spannend bis zur letzten Minute – die Zuschauer sahen beim 4:3 (2:0 ein sehr unterhaltsames und torreiches Bezirksligaspiel zwischen der Reserve der Hammer SpVg und der Warendorfer Sportunion.

Nach unruhigem Beginn setzten die Gastgeber nach sechs Minuten durch einen 18-Meter-Schuss von Ilker Algan die erste Duftmarke. Danach setzte sich die bessere Spielanlage der Hammer immer mehr durch. Es folgte in der 14. Spielminute die durchaus verdiente Führung. Langer Ball auf den rechten Flügel, eine wunderschöne Flanke von Andre Born, die von Yasin Acar im zweiten Nachsetzen verwertet wurde. Auch danach bestimmten die Schützlinge von Trainer Björn Wittchen das Geschehen, erarbeiteten sich zahlreiche Torchancen. Eine davon wurde in der 31. Minute verdientermaßen mit dem 2:0 von Mergim Deljiubelohnt. Ein ähnliches Muster wie vor dem 1:0. Auch hier wurde wieder ein langer Flugball auf die Außenposition gespielt, erneut flankte Andre Born zielgenau und Deljiu netzte ein. Wittchen war von der Leistung seiner Jungs in der ersten Halbzeit sehr angetan. „Wir waren klar überlegen und haben eine fehlerlose Halbzeit gespielt“.

Kurz nach der Pause machte die Oberligareserve da weiter, wo sie in der ersten Halbzeit aufgehört hatte. Wiederum gutes Flügelspiel, präzise Flanke von Semih Karaca und in der Mitte nutzte Mücahid Tunc den Abpraller zum 3:0. Wer jetzt allerdings dachte, dass sich die Warendorfer ihrem Schicksal ergeben, traute seinen Augen nicht. Nun endlich wehrten sie sich gegen die drohende Niederlage und erspielten sich gegen nachlassende Hammer Chance auf Chance. In der 55. Minute fiel das 3:1 nach Flanke von Steinkamp durch Malaj. Zehn Minuten später verkürzten die Warendorfer durch einen Foulelfmeter von Tünte auf 3:2. Es schien so, dass die Hammer den Faden komplett verloren hatten – sie konnten nämlich auch in der 70.Minute den wunderschönen Ausgleichstreffer – Schuss aus 20 Metern direkt in den Winkel – von Röhnelt nicht verhindern. Im Anschluss daran drängte Warendorf auf den Siegtreffer, doch Michael Kaminski sorgte mit seinem Last-Minute-Kopfballtreffer nach einem Eckball für grenzenlose Freude seitens der Hammer. Trainer Wittchen gefiel die zweite Halbzeit überhaupt nicht, lobte im selben Atemzug den starken Gegner aus Warendorf: „Wir wussten, dass es in der zweiten Halbzeit eventuell noch mal eng werden könnte und müssen aus den Fehlern die richtigen Schlüsse ziehen.“ - two

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