Siegen und Klettern: Rhynern will seine Erfolgsserie ausbauen

+
Gegen Gütersloh in blendender Verfassung: Rhynerns Torjäger Lennard Kleine (links).

Hamm - Björn Mehnert ist wieder da. Nach gut einer Woche in Japan, dem Land der aufgehenden Sonne, ist der Trainer des SV Westfalia Rhynern zurück im Land der untergehenden Gegner. 5:0, 9:0, 4:0 lauteten die jüngsten Resultate seiner Oberliga-Fußballer. Es ist jedoch schwer vorstellbar, dass die Siegesserie zumindest in dieser Deutlichkeit weitergeht.

Denn zu Gast ist am Sonntag (15 Uhr/Papenloh) die U 23 des Zweitligisten Arminia Bielefeld – nach Mehnerts Einschätzung ein Team, das „spielerisch zum Besten gehört, was die Liga zu bieten hat“.

Den Trip als Trauzeuge nach Fernost hat Mehnert ohne Jetlag überstanden. Am Donnerstag übernahm er hellwach das Training von seinem Co Rafal Krumpietz, der am vergangenen Sonntag mit dem Team einen eindrucksvollen 4:0-Erfolg beim FC Gütersloh gefeiert hatte. Mehnert war dank W-Lan und WA-Ticker auf der gut 12.000 Kilometer entfernten Hochzeitsparty eines Freundes in der Nähe der früheren Olympiastadt Nagano stets auf dem Laufenden. Die Nachrichten über die vier Tore von Lennard Kleine erreichten ihn kurz vor Mitternacht Ortszeit – und hoben Mehnerts Stimmung zusätzlich.

„Wir haben einen guten Lauf und Selbstvertrauen. Vor vier Wochen haben wir uns ein Ziel gesetzt: dass wir von Spieltag zu Spieltag einen Platz klettern wollen. Das ist auch jetzt unser Ziel: gewinnen und einen Platz steigen“, sagt der 40-Jährige.

Die personelle Lage der Rhyneraner vor dem Duell mit Bielefeld könnte besser kaum sein. Lediglich Kevin Buchta fehlt aufgrund einer Zerrung. Felix Böhmer ist zwar wieder im Training, wird morgen aber noch nicht im Kader der Ersten stehen. Die (fast) volle Auswahl kann Mehnert gut gebrauchen, denn die von Daniel Scherning trainierten Bielefelder stehen nach einem hakeligen ersten Saisondrittel zwar nur auf dem zwölften Tabellenplatz, sind aber brandgefährlich. „Bielefeld ist eine fußballerisch extrem talentierte Mannschaft. Wir dürfen den Gegner nicht ins Spiel kommen lassen“, warnt Me

nert. „Aber wir dürfen auch unsere Stärken nicht außer Acht lassen. Wir haben viele Tore geschossen. Wir werden uns auch diesmal nicht einigeln. Wir wollen mutig spielen.“

Mehr zum Thema

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare