SKG verliert erstes DM-Finalspiel in Iserlohn mit 1:2

Iserlohn - Die Rollhockey-Bundesligisten des SK Germania Herringen (SKG) haben das erste Finalspiel um die Deutsche Meisterschaft am Samstagnachmittag in Iserlohn mit 1:2 verloren.

"Das Finale wird die Mannschaft gewinnen, die den größeren Willen, den größeren Biss und die bessere Tagesform hat“, hatte SKG-Trainer Hans-Werner Meier im Vorfeld gemutmaßt - und am Ende Recht behalten, leider zum Nachteil aber seines eigenen Teams.

Dabei wurde die erste Hälfte von beiden Mannschaften noch sehr taktisch angegangen. Es war wenig Tempo in einem recht ausgeglichenen Spiel. Während sich die Gäste im Angriff variabler zeigten, versuchten die Gastgeber über Fernschüssen zum Erfolg zu kommen. Beides vergebens: Es blieb zunächst beim 0:0.

Die letztlich wohl spielentscheidende Szene passierte in der ersten Minute der zweiten Halbzeit: Ein Penalty für die ERG Iserlohn brachte im Nachschuss den ersten Treffer. Eine Szene wie ein Weckruf: Die Herringer agierten danach offensiver und erspielten sich mehrere gute Chancen. Die ERG wiederum erhielt damit nun Konterchancen und konnte eine davon in der 37. Minute zum 2:0 nutzen.

Zwar glückte den Herringer in der 46. Minute durch Liam Hages noch der Anschlusstreffer, doch eine neuerliche Chance eine Minute später konnte er ebenso wenig nutzen wie der Rest seiner Mannschaft die letzten zwei Minuten, die sie erfolglos in Überzahl herunterspielten.

Trainer Meier bilanzierte im Anschluss ein "ausgeglichenes Spiel mit dem glücklicheren Ende für Iserlohn" und beklagte, das seine Mannschaft von zwei direkten Freistößen keinen habe verwandeln können. Am Ende zähle aber das "blanke Ergebnis".

Die Entscheidung um die DM-Krone fällt frühestens am 5. Juni in der Glückauf-Sporthalle mit dem Rückspiel – oder, wie im vergangenen Jahr, mit einem dritten entscheidenden Spiel.

Rubriklistenbild: © WA

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