Rhynern will in Neuenkirchen verlorene Derby-Punkte zurückholen

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Gelbgesperrt: Rhynerns Salvatore Gambino (vorne).

Hamm - Vier Spiele noch, dann ist die Saison für den SV Westfalia Rhynern zu Ende. Dann will der aktuell Tabellenfünfte der Fußball-Oberliga mindestens auf Platz sechs stehen, der zur Teilnahme am Westfalenpokal berechtigt. „Wenn wir zwei von den vier Partien gewinnen, müsste es reichen“, sagt Trainer Björn Mehnert, der mit seinem Team am Sonntag (15 Uhr) beim SuS Neuenkirchen antritt.

Es hätte womöglich schon ein Erfolg aus den restlichen vier Begegnungen (nach Neuenkirchen noch gegen Sprockhövel, Bielefeld II und Gütersloh) gereicht, wenn die Rhyneraner am Mittwochabend das Nachhol-Derby gegen die Hammer SpVg für sich entschieden hätten. Die Chancen dazu hatten sie, doch der Ball wollte nicht ins Tor. Nicht einmal, nachdem sich Salvatore Gambino ihn auf den Elfmeterpunkt hatte legen dürfen. Der Ex-Profi scheiterte an HSV-Keeper Michael Strzys. Ähnliches wird Gambino in Neuenkirchen nicht widerfahren, denn er darf nicht spielen, weil er im Ortsduell ebenso die fünfte gelbe Karte sah wie Christoph Debowiak.

Es wird also personelle Veränderungen geben. Und das nicht nur wegen der Gelb-Sperren. „Ich war im Derby nicht mit jedem Spieler zufrieden. Und es gab einige, denen es nicht gefallen hat, ausgerechnet in einem Ortsduell nur auf der Bank zu sitzen“, sagte Mehnert und stellte Cihad Kücükyagci eine Einsatzgarantie aus: „Er wird auf jeden Fall spielen.“ Vielleicht spielen wird Innenverteidiger David Schmidt, der sich am vergangenen Sonntag beim 6:0-Erfolg über den SV Zweckel eine Halswirbelverletzung zuzog, jetzt aber wieder im Kader steht.

Mehnert fährt mit einer gehörigen Portion Respekt nach Neuenkirchen – zu frisch sind noch die Erinnerungen an das Hinspiel am heimischen Papenloh. Rhynern lag nach einer schwachen Darbietung zur Pause mit 0:2 zurück, riss das Ruder mit einer starken zweiten Halbzeit aber noch zum 4:2-Sieg herum. „Die Neuenkirchener wollen und können Fußball spielen. Sie haben physisch starke Spieler, flotte Außen und gute Standards. Wir müssen versuchen, sie erst gar nicht ins Spiel kommen zu lassen“, sagt Mehnert.

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