Rhynern siegt im Pokal bei SuS Oberaden klar mit 7:0

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Deutlich überlegen war die Westfalia – hier mit Thanh-Tan Tran – beim Gastspiel in Oberaden.

Oberaden - Der Sieg war keine Überraschung. Die Höhe letztlich auch nicht. Ohne Probleme setzte sich Fußball-Oberligist SV Westfalia Rhynern beim A-Kreisligisten SuS Oberaden im Achtelfinale des DFB-Pokals auf Kreisebene mit 7:0 (3:0) durch.

Entsprechend zufrieden war Gästecoach Björn Mehnert nach dem Abpfiff der einseitigen Partie. „Anfangs fehlte mir etwas die Spielfreude bei meinen Jungs, aber nach hinten raus haben sie das gut gemacht“, sagte Rhynerns Trainer, der sogar noch ein Doppellob für die Gastgeber parat hatte. „Oberaden hat sich nicht hinten reingestellt, sondern immer wieder versucht, selbst mitzuspielen. Und das war ein richtig guter Platz, das waren Top-Bedingungen.“

Bereits in der 18. Minute waren die Gäste mit 1:0 in Führung gegangen, als Xhino Kadiu einen Pass durch die Schnittstelle der SuS-Abwehr spielte und Lennard Kleine in der 1:1-Situation gegen Torwart Kai Münstermann einschob. Für den zweiten Treffer zeigte sich Thanh-Tanh Tran verantwortlich, der nach Vorarbeit von Jan Kleine über die rechte Seite traf (28.). In der gleichen Minute ließ Lennard Kleine das 3:0 folgen, als er nach einer Hereingabe von Ricke am langen Pfosten goldrichtig stand.

Nach dem Wechsel legten die Rhyneraner noch einen Gang zu. Vor allem Kadiu, der in der Meisterschaft bislang noch ohne Torerfolg für die Westfalia ist, zeigte sich dabei sehr treffsicher. Zuerst drückte er eine Flanke von Marvin Buchta zum 4:0 über die Linie (57.). Beim 5:0 ließ er mit einer geschickten Drehung zwei Gegenspieler ins Leere laufen (63.). Und zu seinem dritten Tor hatte Jan Kleine über die rechte Seite mit einem maßgenauen Rückpass die exzellente Vorarbeit geleistet (75.). Für den 7:0-Endstand sorgte in der 79. Minute Tran, der nach einer Linksflanke von Jan Apolinarski zum zweiten Mal erfolgreich war. „Sieben Tore – das war endlich mal ordentlich. Wir haben zwar noch einige Möglichkeiten ausgelassen, aber das war schon in Ordnung, zumal wir in der Meisterschaft bislang nicht so treffsicher waren“, meinte Mehnert.

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