Rhynern muss ohne Trainer Björn Mehnert auskommen

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Rhynerns Trainer Björn Mehnert weilt in Japan und wird in Herringen nicht an der Seitenlinie der Westfalia stehen.

Hamm - Ohne Chefcoach Björn Mehnert reist der SV Westfalia Rhynern heute Abend (Anstoß 19.15 Uhr) im Kreispokal zum A-Ligisten SVF Herringen und will dort den Sprung in das Halbfinale schaffen. Der 40-Jährige weilt für sechs Tage in Japan, wo er Trauzeuge bei der Heirat seines besten Freundes Christian „Linse“ Schulte ist. Mehnert wird in Herringen sowie am Sonntag im Oberliga-Spiel beim FC Gütersloh von seinem Co-Trainer Rafa Krumpietz ersetzt. „Mehne hat zwar das Sagen und das letzte Wort, aber wir teilen uns schon die Aufgaben. Das sind nicht nur seine, sondern auch meine Jungs“, sagt Krumpietz, der natürlich an der Schachtstraße keine unliebsame Überraschung erleben will: „Wir nehmen jeden Gegner ernst, egal ob der aus der Kreis- oder Oberliga kommt.“ Beim SVF schätzen die Verantwortlichen die Herringer Chancen realistisch ein. „Toll, dass wir im Pokal so weit gekommen sind. Aber wir wissen genau, dass es nur ein Lerneffekt sein kann für unsere junge Mannschaft“, sagt Trainer Ralph Oberdiek. „Vielleicht nehmen wir ein wenig positive Energie für die Meisterschaft mit.“

Der Bezirksligist TSC Hamm verzichtet derweil freiwillig auf sein Heimrecht im Pokal gegen den Holzwickeder SC, weil kurzfristig für diesen Termin keine freie Platzanlage mit Flutlicht zu finden war. Deshalb wird das Viertelfinale heute um 19.30 Uhr im Montanhydraulik-Stadion in Holzwickede angepfiffen. Beim Tabellenfünften der Westfalenliga ist der TSC daher nur krasser Außenseiter. „Wir wollen uns aber so teuer wie möglich verkaufen“, meint Trainer Erdal Akyüz, der bis auf die angeschlagenen Mustafa Akyüz und Hussein Kücük auf seinen kompletten Kader zurückgreifen kann. Nach den zuletzt guten Leistungen in der Meisterschaft mit dem 3:2-Erfolg bei der Hammer SpVg II setzt der Coach nun auf Rotation. „Ich werde in Holzwickede vor allem die Spieler berücksichtigen, die zuletzt nicht so oft zum Zuge gekommen sind“, erklärt Akyüz. „Diese Spieler haben zuletzt sehr gut trainiert und daher das Geschenk verdient, einmal gegen einen Westfalenligisten auflaufen zu dürfen“, betont der Hammer Trainer. Derweil warnt sein Holzwickeder Kollege Axel Schmeing seine Mannschaft eindringlich davor, den TSC zu unterschätzen: „Der Klassenunterschied ist dabei sicherlich kein Freibrief auf ein problemloses Weiterkommen.“ - –pad–/P. Sch.

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