Wieder mit Mehnert-Ersatz Rafal Krumpietz

Die Rhyneraner wollen auch in Gütersloh hungrig sein

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Rafal Krumpietz (links) wird in Gütersloh erneut Trainer Björn Mehnert vertreten.

Hamm - Sein erster Einsatz als verantwortlicher Coach war durchaus gelungen. Am Mittwoch hatte der SV Westfalia Rhynern im Kreispokal beim A-Ligisten SVF Herringen unter der Regie von Rafal Krumpietz, der den auf einer Hochzeit in Japan weilenden Björn Mehnert als Trainer vertrat, deutlich mit 9:0 gewonnen.

„Im Pokal kann man gegen eine unterklassige Mannschaft eigentlich nur schlecht aussehen. Aber die Jungs haben das gut gemacht, ich war sehr zufrieden“, sagt Krumpietz, der nun hofft, dass auch sein zweites Pflichtspiel am Sonntag in der Auswärtspartie der Fußball-Oberliga beim FC Gütersloh als Mehnert-Vertreter von Erfolg gekrönt sein wird.

Die Tendenz der vergangenen drei Partien spricht zumindest für die Westfalia, denn da waren die Rhyneraner immer als Sieger vom Platz gegangen, haben sich durch diese kleine Serie auf den sechsten Rang vorgearbeitet. 

„Wir sind aber immer noch sehr hungrig“, macht Krumpietz klar, dass seine Mannschaft weitere Erfolge einfahren und in der Tabelle weitere Plätze gutmachen will. Allerdings gastiert die Elf vom Papenloh am Sonntag (Anstoß 15 Uhr) bei dem bislang heimstärksten Team der Oberliga. Neun von zwölf möglichen Zählern haben die Ostwestfalen im Heidewaldstadion eingefahren und wollen ihre gute Bilanz gegen Rhynern nur zu gerne weiter aufpolieren.

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„Das ist eine Hausnummer. Gütersloh drückt den Spielen zuhause den Stempel auf. Ich habe mich bei einigen Kollegen erkundigt, und alle haben bestätigt, dass das eine kompakte Einheit ist. Uns erwartet ein aggressiver Gegner“, stellt der Co-Trainer der Westfalia klar – und betont, dass er sich aber nur bedingt mit dem sonntäglichen Gegner beschäftigen wird: „Unsere Mannschaft hat sich inzwischen gefunden, und wir haben so viel Qualität im Team, dass in dieser Liga letztlich unsere elf Jungs entscheiden, wie die Partie ausgeht.“

Daher wollen die Rhyneraner die Begegnung auch offensiv angehen und versuchen, spielbestimmend zu sein. Mit welchen Akteuren die Westfalia dabei auflaufen wird, lässt Krumpietz noch offen. Felix Böhmer und Marvin Buchta fallen definitiv aus, dafür haben sich aber die zuletzt angeschlagenen Dustin Wurst und Lucas Arenz wieder fit gemeldet. „Dustin ist als Kapitän sehr wichtig für die Mannschaft. Und Lucas ist ein Spieler, der eine Partie alleine entscheiden kann“, sagt Krumpietz, der die personellen und auch taktischen Entscheidungen aber alle in Absprache mit Chef-Coach Mehnert fällen wird. „Wir stehen im ständigen Kontakt“, sagt er.

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