Offiziell: Daniel Galonska wechselt zu den Iserlohn Roosters

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Daniel Galonska wechselt nach Iserlohn. 

Hamm - Der Wechsel von Eishockey-Trainer Daniel Galonska zu den Iserlohn Roosters ist jetzt offiziell. Der Ex-Coach der Hammer Eisbären unterschreibt beim DEL-Klub zunächst für zwei Jahre und betreut hauptamtlich zwei Teams im Nachwuchsbereich. 

Eishockey-Trainer Daniel Galonska, der in den beiden vergangenen Spielzeiten die Hammer Eisbären in der Oberliga West und der 1. Liga West betreute, wechselt als hauptamtlicher Nachwuchscoach in den Jugendbereich des DEL-Klubs Iserlohn Roosters. 

„Diese Chance bekommt man nur einmal, vielleicht auch noch ein zweites Mal in seinem Leben. Deswegen konnte ich nicht nein sagen“, erklärt der 33-Jährige, der seinen Vertrag bei den Eisbären zwar zuvor um ein Jahr verlängert hatte, aber von den Verantwortlichen des Trägervereins Lippe Hockey Hamm sofort die Freigabe erhielt. 

"Möchte dort länger tätig sein"

Inzwischen haben die Eisbären den ehemaligen Bundesligaspieler Ralf Hoja als Nachfolger verpflichtet. Galonska, der im Besitz der B-Lizenz ist, hat bei den Roosters einen Kontrakt über zwei Jahre unterschrieben. „Natürlich möchte ich dort länger tätig sein, doch das ist in der Branche so üblich“, betont der Hammer, der bereits vor seinem Engagement bei den Eisbären im Jugendbereich des Profi-Klubs aus dem Sauerland tätig war. 

Das Angebot der Iserlohner war so lukrativ, dass er vorerst sogar seinen Beruf als Mediengestalter aufgibt. „Die Aufgabe am Seilersee ist ein Fulltimejob. Da bleibt keine Zeit mehr“, bestätigt Galonska, der bei den Roosters für die Schüler-Bundesligamannschaft (U16) verantwortlich ist und beim älteren U19-Jahrgang in der Deutschen Nachwuchs-Liga (DNL) als Co-Trainer an der Bande steht. 

Zudem kümmert sich Galonska um den Schulsport im Iserlohner Jugendinternat. Demnächst will er auch noch den Lehrgang zum A-Lizenzcoach absolvieren. Von einem Trainerjob in der DEL träumt der Hammer aber nicht. „Das ist ganz weit weg. Darüber mache ich mir keinen Kopf“, sagt der 33-Jährige, der sich erst einmal als Jugendtrainer auf höchster deutscher Ebene etablieren will.

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