Neuer Trainer, altes System: SKG Herringen startet in Recklinghausen

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Kevin Karschau geht mit dem SKG Herringen als Favorit ins erste Saisonspiel beim RHC Recklinghausen.

Hamm - Ein neuer Trainer und die Rückkehr zum alten System – beim Rollhockey-Bundesligisten SKG Herringen soll in der am Samstag (15.30 Uhr) mit dem Auswärtsspiel beim RHC Recklinghausen beginnenden Saison alles besser – sprich erfolgreicher – werden. „Die Mannschaft hat Lust, sie will wieder Titel gewinnen. Und die Jungs wollen zeigen, dass sie es besser machen können als in den vergangenen zwei Jahren“, erinnert der neue Coach Christian Zarod daran, dass die Herringer zuletzt vier Finalspiele in Serie verloren haben.

In personeller Hinsicht hat sich bei den Germanen nicht viel geändert. Zarod kann auf den gleichen Kader zurückgreifen, der auch in der vergangenen Saison seinem Vorgänger Hans-Werner „Alfredo“ Meier zur Verfügung stand. Lediglich auf der Torhüterposition taucht ein neuer Name auf. Denn hinter der etatmäßigen Nummer eins Timo Tegethoff und Ersatzmann Andreas Schartner (vorher Baukloh) wird der 18 Jahre alte Dominik Bergmeier als dritter Goalie fungieren. Im Mai des nächsten Jahres ist dann auch die Dopingsperre von Maurice Michler abgelaufen, so dass der langjährige Stammkeeper zu den Play-offs wieder zur Verfügung stehen wird.

Genau dann wollen die Herringer auch ihre Topform erreichen. Und nicht – wie in den Jahren zuvor – vorher in der Bundesligarunde, in der nach der Aufstockung auf zwölf Vereine nun insgesamt 22 Spieltage auf dem Programm stehen. Dennoch würde Zarod mit seinem Team auch in der Vorrunde nur zu gerne schon gute Spiele zeigen, um Sicherheit zu gewinnen, um in Ruhe arbeiten zu können und um eine gute Ausgangsposition für die Play-offs zu ergattern. „Eine gewisse Zeit werden wir sicher benötigen, bis wir uns gefunden haben, bis wir wieder die alte Taktik mit der kompakten Abwehr und den schnellen Kontern automatisiert haben. Aber die Jungs haben alle Bock, ziehen sich gegenseitig mit. Ich werde sie jedenfalls mit taktischen Vorgaben nicht überfordern“, sagt Zarod.

Die erste Gelegenheit, die SKG mit ihrem neuen Trainer in Herringen zu beobachten, haben die Fans der Germanen am 17. September im Heimspiel gegen Bison Calenberg. Diese Begegnung wird übrigens nicht wie gewohnt um 18, sondern erst um 19 Uhr beginnen. Grund für die Verlegung ist die Ausrichtung der deutschen U11-Meisterschaft in der Glückauf-Sporthalle. Anschließend steht dann mit der Partie in Walsum die erste hohe Hürde auf dem Programm.

Schwierige Aufgaben warten auch wieder auf dem internationalen Parkett auf die Herringer. In Spanien werden am Samstag die ersten Runden im Cers-Cup ausgelost, an dem die Germanen genauso wie der TuS Düsseldorf Nord, RESG Walsum und IRG Remscheid teilnehmen. Der Vorsitzende Michael Brandt wird vor Ort sein. Als Deutscher Meister wird die ERG Iserlohn wiederum in der Euroliga starten – also in der Liga, in der der SKG im kommenden Jahr wieder mitmischen will.

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