Lukas Stahl und Stefan Hengst für die WM in Krakau gerüstet

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Lukas Stahl (von links), Stefan Hengst und KR-Cheftrainer Jürgen Schubert sind schon seit einer Woche in Krakau.

Krakau Die Vorbereitung bezeichnet Heimtrainer Jürgen Schubert fast schon als optimal. Doch wenn am Mittwoch im polnischen Krakau für die Hammer Kanu-Slalom-Talente mit den Qualifikationsläufen die Weltmeisterschaft offiziell beginnt, ist neben der Tagesform oft auch ein bisschen Glück gefragt.

Bereits seit dem vergangenen Mittwoch bereiten sich Stefan Hengst und Lukas Stahl auf die Titelkämpfe in Polen vor. „Beide kommen sehr gut mit dieser Strecke zurecht“, beteuert der Slalom-Cheftrainer des Kanu-Rings. Die Hammer Delegation fühlt sich in Krakau ohnehin fast schon heimisch. „Wir waren in den vergangenen Jahren sehr oft hier, kennen uns bestens aus“, versichert der Coach.

Daher ist Schubert zuversichtlich, dass seine beiden Schützlinge die erste Hürde bei ihrem bedeutendsten Ereignis des Jahres nehmen werden. Der 23-jährige Stefan Hengst, der 2012 Junioren-Europameister im Einzel wurde und danach noch mit der Mannschaft WM-Gold (2013) und EM-Silber (2015) gewann, zählt im Einzel zum Kreis der Medaillenfavoriten und strebt auch mit dem deutschen U23-Team, zu dem noch die beiden Augsburger Leo Bolg und Samuel Hegge gehören, die Titelverteidigung an.

Ab 9.15 Uhr muss Hengst heute auf die Strecke. Wenn er im ersten Lauf einen Rang unter den besten 30 Teilnehmern belegt, ist er direkt für das Halbfinale am Freitag qualifiziert. In einem zweiten Durchgang erhalten anschließend zehn weitere Starter die Chance, die Vorschlussrunde zu erreichen. Die besten Zehn sehen sich dann am Samstag im Finale im Kampf um die Medaillen wieder.

Der 16-jährige Stahl nahm schon im vergangenen Jahr an den Europameisterschaften in Krakau teil und kennt sich dort bestens aus. Auf seiner eigenen Homepage verrät er den Freunden sogar, wo es in der Stadt die beste Pizza gibt. Aber intensiver hat er sich an den vergangenen Trainingstagen mit der Strecke beschäftigt. „Nachdem die im Vergleich zum Vorjahr etwas verändert wurde, gefällt sie mir persönlich sogar noch besser“, teilt das KR-Talent mit.

Auch bei Stahl spricht Trainer Schubert von einer ausgezeichneten Form und lässt keine Zweifel daran, dass er sich locker für das Halbfinale der besten 40 qualifizieren wird. Sich dann am Freitag auch für das Einzelfinale der besten Zehn zu qualifizieren, das am Samstag ausgefahren wird, wird ungleich schwerer sein. Ein heißer Medaillenanwärter wird am Samstag aber die deutsche Junioren-Nationalmannschaft sein, zu der neben Stahl noch die beiden Augsburger Thomas Strauß und Noah Hegge gehören.

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