VfL Mark will in Barop Aufstieg klarmachen

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Spielertrainer Thorsten Heinze will mit dem VfL Mark in die Bezirksliga aufsteigen. 

Hamm – „Ich nehme auch ein schmutziges 1:0“, sagt Thorsten Heinze, Spielertrainer des VfL Mark, vor dem entscheidenden Aufstiegsspiel in die Fußball-Bezirksliga bei Rot-Weiß Barop (Donnerstag, 19 Uhr, Kunstrasenplatz an der Stockumer Straße). Das Ergebnis würde den Markern reichen, um die Saison nach dem 2:2-Unentschieden vom Sonntag zu einem guten Ende zu bringen.

„Wir müssen nicht schön, sondern effektiv spielen“, fordert der Coach. „Im Hinspiel hat man gesehen, dass wir die bessere Mannschaft waren, doch leider sind wir an uns selbst gescheitert. Vor dem Ausgleich zum 1:1 hätten wir schon mit 4:0 führen müssen.“ Doch genau diese Führung haben Heinze und seine Nebenleute verpasst und damit den Gegner stark gemacht. Barop hat mit dem Unentschieden auf fremden Platz die bessere Ausgangslage. Doch das ist dem VfL-Trainer egal. „Wir werden von Beginn an Vollgas geben und endlich alles klar machen“, stellt er selbstbewusst fest. „Die Taktik steht und passt zur Mannschaft. Daran werde ich nichts ändern. Denn wir hatten es im Hinspiel schon in der Hand, die Weichen auf Sieg zu stellen.“

Auf dem Zechensportplatz in Bockum-Hövel war nicht zu übersehen, dass seine Mannschaft ohne Ausnahme auf dem Zahnfleisch ging. „Die Saison war anstrengend. Ich bin froh, wenn sie nach dem Spiel in Barop endgültig vorbei ist“, räumt Heinze ein. „Aber bis zum Abpfiff geben wir noch einmal Vollgas.“

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Nils Lange und Christian Hartmann werden das Geschehen vom Spielfeldrand verfolgen müssen. „Ich musste beide verletzt auswechseln, und sie werden pausieren. Ein Einsatz macht keinen Sinn“, erklärt der Spielertrainer. Im Hinspiel kamen Denis Rudzki (37.) und Mats Uthmeier (55.) für die Beiden auf das Feld. Wen er in Dortmund in den Kader berufen wird, weiß Heinze noch nicht. „Wir haben genügend Spieler, die die Positionen übernehmen können“, sagt er. Der VfL will gegen die Rot-Weißen noch einmal alle Kräfte mobilisieren. Nicht einfach nach den Anstrengungen in den vergangenen Tagen. Erst das Mammut-Spiel gegen Holzwickede über 120 Minuten mit anschließendem Elfmeterschießen, das der VfL mit 5:6 verlor. Dann das 2:2-Unentschieden und jetzt die dritte Partie in neun Tagen.

Doch der spielende Coach ist sich sicher, dass seine Mannschaft noch einmal alles geben wird. „Die Jungens sind heiß, sie wollen unbedingt aufsteigen und dafür werden sie alles tun. Schließlich sind wir dicht davor, unser Ziel zu erreichen. Jetzt werden wir uns nicht stoppen lassen“, erklärt er. „Wir müssen nur ein Tor mehr schießen als der Gegner, dann haben wir es geschafft.“

Bei aller Euphorie und Zuversicht bleibt jedoch ein fader Beigeschmack. Die Ansetzung der Partie an einem Donnerstag. Spieler und Umfeld beider Mannschaften hätten einen Termin am Wochenende begrüßt. Nicht, weil die Heinze-Elf eine längere Pause gehabt hätte, um sich zu regenerieren. Ein Sonntag hätte den würdigen Rahmen für eine zünftige Aufstiegsfeier gegeben.

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