VfL Mark feiert nach 6:0 die Meisterschaft in Kreisliga A

Foto: Reiner Mroß

Hamm – Nach dem Schlusspfiff kannte der Jubel keine Grenzen. Die Spieler des VfL Mark rissen die Arme hoch, und alle Ersatzspieler stürmten aufs Feld, um für die erste Sektdusche des Abends zu sorgen. Nach einem souveränen 6:0 (3:0)-Sieg im Nachholspiel gegen den SV Stockum ist den Markern die Meisterschaft in den verbleibenden Spielen nicht mehr zu nehmen. 13 Punkte beträgt mittlerweile der Vorsprung auf den zuletzt schwächelnden Verfolger SpVg Bönen.

Der VfL, der bereits in den vergangenen Spielzeiten immer zur Spitzengruppe der Liga gehörte, präsentierte sich in dieser Saison als das mit Abstand konstanteste Team der Liga. „Ich muss der Mannschaft ein großes Kompliment machen, die immer da war und über die Saison immer mehr zusammengewachsen ist“, freute sich Marks Spielertrainer Thorsten Heinze und kündigte gleichzeitig eine feucht-fröhliche Meisterfeier an. „Ich glaube, dass wir überschwänglich feiern werden. Dadurch, dass morgen frei ist, wird es eine ordentliche Sause.“

Nach einer ersten guten Chance durch Leon Schmitz (5.) befreite sich der SV Stockum vor gut 100 Zuschauern auf dem Zechensportplatz in Bockum-Hövel vom Anfangsdruck der Marker und zeigte selbst einige gefällige Kombinationen. Eine Standardsituation brachte den VfL auf die Siegerstraße. Yannick Giersch brachte einen Freistoß auf den langen Pfosten, wo Bastian Wappler das Leder über die Linie drückte (20.). Der Spitzenreiter spielte nach der Führung befreit auf, übernahm das Kommando und erhöhte durch Sascha Horn auf 2:0, als der SV den Ball nicht aus der Gefahrenzone klärte (30.). Mit dem 3:0 durch einen schönen Lupfer von Yannick Giersch, der von Hendrik Kunz steil geschickt wurde, war die Begegnung entschieden – und auf der und um die Marker Ersatzbank herum stellte man sich frühzeitig aufs Feiern ein.

„Das wird eine ordentliche Sause“

Nach dem Wechsel verwaltete der VfL zunächst seinen Vorsprung, so dass Stockum zu mehr Spielanteilen kam, doch dann schlugen die Marker vor dem gegnerischen Tor wieder eiskalt zu. Bei einem Distanzschuss von Sascha Horn machte Stockums Keeper Maximilian Karsch keine glückliche Figur (55.). Nur vier Minuten später spielte Christian Hartmann einen herrlichen Diagonalpass zu Dennis Rudzki, der völlig freistehend das 5:0 markierte. Stockum blieb der Ehrentreffer bei einem Heber von Thierry Opsölder, der auf der Latte landete (62.) und einem gefährlichen Schuss von Firat Isikli verwehrt (70.). Stattdessen gelang Dennis Rudzki mit einem Fernschuss aus über 30 Metern in den Winkel der 6:0-Endstand (77.).

Über mehr als die Meisterschaft dürfen sich die Marker bislang jedoch nicht freuen, denn mit ihr geht nicht automatisch der Aufstieg in die Bezirksliga einher. Wie der SVE Heessen vor einem Jahr müssen die Schwarz-Weißen erst die Aufstiegsrunde erfolgreich hinter sich bringen. „Das war heute der erste Schritt, der richtig wichtig war. Jetzt werden wir uns auf das Aufstiegsspiel konzentrieren, wo es gegen Westfalia Wethmar II oder Holzwickede II geht“, so Thorsten Heinze. St

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare