SC Roland Beckum sorgte für Unmut

Lucky Loser Runde beim Warsteiner Masters

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Die Mannschaften erhielten von den Fans großartige Unterstützung.

Werl - Mit dem SV Westfalia Soest, dem TuS Bremen und Preußen TV Werl gelang gleich drei Mannschaften aus dem Fußballkreis Soest der Einzug in die Endrunde beim Warsteiner Masters als Gruppensieger in der Lucky-Loser-Runde am Samstag.

Für Unmut sorgte das Nichterscheinen von Oberligist SC Roland Beckum, der am Samstagvormittag Organisator Dieter Bethlehem davon in Kenntnis setzte, dass ein Testspiel anstehe und die Mannschaft daher nicht nach Werl könne. Entsprechend frustriert und erbost waren die Beteiligten. So regte sich Peter Landsberg aus Schwefe, Co-Trainer von Westfalen Liesborn, über die Unsportlichkeit des Oberligisten auf: „Auf diese Weise schafft man sich keine Freunde!“

Die vier Gruppen verliefen aus heimischer Sicht nahezu optimal. Bei den Bezirksliga-Kickern des SV Westfalia Soest ruckelte es zwar anfangs, gegen den Mitfavoriten Wethmar, ebenfalls Bezirksliga, gab es ein 3:3. Gegen Bönen schossen sich die Ardeykicker aber warm, ließen auch gegen Geseke nichts anbrennen. Das entscheidende Spiel um den Gruppensieg gegen Reserve aus Mastholte entschieden die Bördestädter mit 1:0 für sich. Mastholte kam als bester Zweiter aber auch weiter. 

In der zweiten Nachmittagsgruppe standen sich die Lokalrivalen aus Wickede und Bremen gegenüber. Dabei hatten die Husaren das bessere Ende für sich. Christoph Steinrücke markierte das „goldene Tor“. Auf der Gegenseite traf in Überzahl Lukas Ruhrmann wenige Sekunden vor dem Abpfiff das leere Tore nicht. „Wenn wir da einen Punkt mitgenommen hätten, wären wir ganz anders reingekommen“, trauerte Wickedes Trainer Klaus Borghardt der vergebenen Chance nach. 

Im zweiten Spiel gegen Rüthen kreierten die Ohl-Kicker keine Chance, verloren verdient und waren damit schon raus. Die Siege in den beiden abschließenden Spielen waren schwacher Trost. Prompt kündigte der Coach ein Training für den Sonntag an. Die Husaren hingegen hatten allen Grund zum Jubeln, machten es aber spannend. Sie hatten vor dem Erfolg gegen Wickede schon FSG Ahlen geschlagen, verloren aber gegen Kamen. So wurde das Duell mit dem TSV Rüthen zum Endspiel. Hier kassierten sie 15 Sekunden vor Schluss den 1:1-Ausgleich, wären damit raus gewesen. Doch nur acht Sekunden später schoss Christoph Steinrücke das entscheidende 2:1, das zugleich den Gruppensieg bescherte. 

Ebenfalls Gruppensieger wurde die von zahlreichen, lautstarken Fans unterstützten Werler Preußen. Die Lokalmatadore putzten Liesborn und Westernkotten von der Platte, ließen sich vom zwischenzeitlichen Unentschieden gegen die Hammer Türken nicht aus dem Konzept bringen. Auch B-Kreisligist BW Büderich hatte alle Chancen, obwohl der Auftakt mit zwei Unentschieden suboptimal war. „Da hätten wir mindestens einmal gewinnen müssen“, so Spielertrainer Dominik Koch.

 

Mit dem Sieg über Salzkotten aber erkämpften sich die Blau-Weißen ein Endspiel um den Gruppensieg gegen Oelde. Hier stand es 1:1, als Koch ein Fehlpass in Überzahl unterlief, den Oelde zum Kontertor nutzte. „Das geht auf meine Kappe“, so der Ex-Hilbecker. Für ihn und sein Team blieb zum Trost Platz eins in der B-Liga-Wertung, der im Neunmeterschießen gegen Pena Madridista ermittelt wurde. Daniel Hammer und Benjamin Schott trafen für BWB, die Lippstädter gingen leer aus.

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