Lohauserholz trifft in der Aufstiegsrunde auf RW Deuten

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Mit Lohauserholz in die Aufstiegsrunde: Torjäger Timo Hilse (links).

Hamm - Ein Meisterschaftsspiel noch, dann ab in den Urlaub? Nicht die Fußballer des TuS Germania Lohauserholz. Sie haben – wie vor drei Jahren der SVF Herringen und im vergangenen Sommer Westfalia Rhynern II – die Chance, über eine Aufstiegsrunde in die Landesliga nachzurücken. Allzu groß ist sie aber nicht, denn nach aktuellem Stand ist oben nur Platz für einen der zwölf westfälischen Bezirksliga-Zweiten.

„Das Erreichen der Aufstiegsrunde ist der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte. Wir freuen uns darauf“, sagt Hölzkens Trainer Michael Scheffler, dessen Team in der ersten Runde auf den Dorstener Klub SV Rot-Weiß Deuten trifft, an dem damals die Herringer scheiterten. Druck verspürt Scheffler nicht – ganz im Gegenteil: „Wir nehmen das Ganze erst einmal als Bestätigung für unsere starken Leistungen in dieser Saison und wollen einfach so gut abschneiden, wie es geht. Die Jungs haben es sich verdient, diese Runde zu spielen.“

Ein „Aufstiegsverbot“ gibt es nicht, auch wenn die Landesliga im Vergleich zu der mit vielen Stadtderbys gespickten Bezirksliga weniger attraktiv ist. „Wir haben uns mit Vorstand und Team zusammengesetzt. Wenn wir es sportlich schaffen, gehen wir auch hoch“, sagt Scheffler, der mit einem vollen Kader planen kann. Das Team müsste auf jeden Fall vier Partien auf neutralen Plätzen bestreiten, um aufzusteigen. Gespielt wird im Donnerstag-Sonntag-Rhythmus. Die erste Runde wird am 2. Juni ausgespielt. Die weiteren Termine sind der 5., 9. und 12. Juni.

Sollten die Hölzkener das Duell gegen Deuten (64 Punkte aus 29 Spielen/86:33 Tore) gewinnen, würden sie auf den Zweiten der Bezirksliga-Staffel 12 – Westfalia Kinderhaus oder SV Wilmsberg – treffen. In der Vorschlussrunde ginge es im Erfolgsfalle gegen den Vizemeister der Staffel 2 (FC Kaunitz, VfR Wellensiek) oder 6 (SC Berchum-Garenfeld, ETuS Schwerte oder SV Breckerfeld). Frühestens im Finale könnte es zu einer Begegnung mit dem von Marc Woller trainierten FC Overberge aus der Nachbarstaffel 8 kommen.

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