Der TuS Lohauserholz siegte bei RW Westönnen mit 3:2

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Der TuS Lohauserholz setzte sich bei Rot-Weiß Westönnen mit 3:2 durch.

Westönnen - „Das warein Sommerkick, es ging für Beide um nichts mehr“, sagte Michael Scheffler, Trainer des TuS Lohauserholz. Trotzdem war er natürlich mit dem 3:2 (1:0)-Sieg bei Rot-Weiß Westönnen zufrieden. Zweimal hatten der Vizemeister der Fußball-Bezirksliga vorgelegt, zweimal hatten die Gastgeber ausgeglichen, ehe Timo Hilse den 3:2-Sieggtreffer erzielte.

Sein Gegenüber Klaus Borschel ärgerte sich am Ende sogar ein klein wenig. Denn das entscheidende Tor schoss der Gast erst in der 98. Minute. „Schade, dass wir keinen Punkt geholt haben“, so der RWW-Coach, der aber auch gleich zugab. „Verdient wäre das nicht gewesen. Eigentlich waren wir nach der Pause schon tot. Aber Tobias Schumacher hat uns zurückgebracht.“ In der Tat hätte Westönnen nach gut einer Stunde klar zurückliegen müssen. Doch vor allem Gäste-Torjäger Hilse ließ etliche Chancen aus. So stand es bis zur 64. Minute nur 0:1, da Lohauserholz bis dahin in Person von Uzungelis getroffen hatte, der einen Elfmeter nach Foul von Arno Schneider an Adas verwandelt hatte. Kurios: Erst hatte der Schiedsrichter Schneider auch „Rot“ gezeigt, dann nach Gesprächen mit Spielern beider Teams die Karte auf „Gelb“ reduziert. „Wir sind zu großzügig mit unseren Chancen umgegangen“, kritisierte Scheffler. „Bis zum ersten Torschuss von Westönnen hätten wir schon vier- oder fünfmal treffen müssen.“

In der 64. Minute hauchte Schumacher mit einem schönen Schlenzer zum 1:1 RWW wieder Leben ein. Obwohl die Kräfte der Gastgeber schwanden, bemühte sie sich weiter, kassierte aber in der 70. Minute das 1:2 durch einen Hillebrand-Kopfball. Auch danach kam der Gastgeber noch einmal zurück, Christopher Schmidt traf von der Strafraumgrenze zum 2:2 (75.). „Immer wenn es darauf ankam, haben wir Gas gegeben“, lobte Scheffler. So auch wenige Minuten vor Ende der Partie. Hilse nutzte doch noch eine seiner vielen Chancen in diesem Spiel und traf zum verdienten 3:2-Sieg der Gäste „Wir haben es unnötig spannend gemacht. Ich musste nach der Pause den Torwart wechseln. Raffael Wichert sah beim zweiten Gegentor nicht gut aus. Aber wir haben einfach einen Lauf“, freute sich der Trainer. - WA

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