Lohauserholz klettert nach 1:0-Sieg gegen Liesborn auf Rang zwei

Hamm - Plötzlich Zweiter: Der TuS Germania Lohauserholz hat sich durch einen 1:0 (0:0)-Arbeitssieg gegen Westfalen Liesborn und gleichzeitige Patzer der Konkurrenten SV Westfalia Rhynern II und Warendorfer SU auf den zweiten Rang hinter Liga-Überflieger SpVg Beckum verbessert.

„Wir hatten das Spiel eigentlich über die gesamte Dauer im Griff. Nur am Ende hat Liesborn einige Konter gefahren“, sagte Hölzkens Trainer Michael Scheffler. „Aber insgesamt haben die Jungs das ganz gut gemacht.“

Dieses Lob beinhaltete die ersten 45 Minuten, auch wenn Lohauserholz seine drückende Überlegenheit gegen sehr defensive, da personell schwer angeschlagene Liesborner nicht in Tore umzumünzen verstand. Zählbar waren vor der Pause nur die vergebenen Chancen. Kevin Hillebrand scheiterte mit einem Schuss von der Strafraumgrenze, nicht lange danach verlor Serkan Adas das Duell gegen Liesborns Keeper. Es folgten ein Chancen-Dreierpack von Goalgetter Timo Hilse: Dreimal vergab er frei vor dem Kasten.

„Wenn du die ganze Zeit anrennst, aber das Tor nicht fallen will, ist das natürlich kein allzu schönes Gefühl“, sagte Scheffler. Nach dem Seitenwechsel musste er aber nicht lange auf den erlösenden Treffer warten. Chen Henning drang in den Liesborner Strafraum ein und wurde zu Fall gebracht. Hillebrand ließ sich die Chance nicht nehmen und traf zum 1:0 (52.).

Auch in der Folgezeit beherrschte Lohauserholz das Geschehen auf dem Platz, doch ein zweiter Treffer wollte nicht fallen, auch wenn erneut Hilse und Hilse gute Gelegenheiten hatten. „Die Liesborner haben sich mit Mann und Maus hinten reingestellt. Erst am Ende haben sie etwas aufgemacht, um vielleicht noch zum Ausgleich zu kommen“, sagte Scheffler. Am gefährlichsten war es, als Liesborns Jürgen Fahnenstiel steil geschickt wurde – Dennis Idczak gewann jedoch das Laufduell und entschärfte die Situation.

„Der zweite Platz ist erstmal nur eine schöne Momentaufnahme“, sagte Scheffler nach der Partie. Seiner neuen Rolle als Verfolger Nummer eins muss Hölzken nun in den kommenden Spielen gegen Sassenberg, Freckenhorst und Hörste-Garfeln gerecht werden.

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