TuS Lohauserholz glückt der Befreiungsschlag

Foto: Reiner Mroß

Hamm - Der TuS Germania Lohauserholz hat mit einem 7:1 (2:1)-Sieg über den Tabellendritten TuS Freckenhorst ein Ausrufezeichen gesetzt und sich den Frust der letzten Wochen von der Seele geschossen, als Aufwand und Ertrag in einem großen Missverhältnis standen. „Ich bin sehr überrascht, dass wir die Katastrophenhalbzeit vom Spiel in Bockum-Hövel so schnell aufgearbeitet haben“, strahlte Hölzkens Trainer Michael Scheffler nach dem Schlusspfiff. „Wir haben von der ersten bis zur letzten Minute Volldampf gespielt und alles richtig gemacht.“

Vor rund 50 Zuschauern auf dem Kunstrasenplatz „Am Hahnenbach“ hatten zunächst die Gäste, die zuletzt drei Partien in Folge gewonnen und viel Selbstvertrauen getankt hatten, die ersten Chancen durch Pierre Jöcker (1.) und einen Kopfball von Mark Harbert (3.). In einer intensiv geführten Begegnung fanden die Grün-Weißen schnell ihren Rhythmus und hatten durch Dimitrij Seludko (14.) und Timo Hilse (16., 26.) gute Möglichkeiten.

Nach einer Standardsituation gelang Freckenhorst die Führung, als Mark Harbert nach einer Ecke von Philip Schange aus dem Rückraum einschoss (37.). „Wir haben uns durch das 0:1 nicht aus der Ruhe bringen lassen“, lobte Scheffler sein Team. Lohauserholz gelang mit Beihilfe des Gegners die prompte Antwort. Nach einer scharfen Hereingabe von Seludko beförderte Jan Gierhake das Leder ins eigene Netz (40.). Und die Hausherren drehten den Spieß noch vor der Halbzeitpause komplett herum. Nach einem Freistoß von Klodian Kola war Hilse mit dem Kopf zur Stelle (43.).

Die erste zwingende Gelegenheit nach dem Kabinengang besaßen die Schwarz-Gelben durch einen Kopfball von Jöcker (55.), doch kurz darauf schwächte sich Freckenhorst selbst. Philip Schange foulte Chen Hennig im Mittelfeld völlig unnötig von hinten und sah von Schiedsrichter Andreas Kokott (Oelde) die Rote Karte (58.). In Überzahl ließ Lohauserholz Ball und Gegner gut laufen und als Hilse nach einem Schuss von Kola zum 3:1 abstaubte, war die Partie entschieden (71.). Die Gäste ließen nun die Köpfe hängen und zeigten in der Defensive kaum noch Gegenwehr. Mit einem Doppelschlag von Chen Hennig (78.) und Timo Hilse erhöhten die Germanen auf 5:1, ehe Hilse mit seinem vierten Treffer des Tages (81.) und der kurz zuvor eingewechselte Ömer-Faruk Güclü das Ergebnis in der Schlussphase weiter in die Höhe schraubten (90.).

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