Lohauserholz feiert durch 3:1 gegen Warendorf die Vizemeisterschaft

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Einsatz belohnt: Lohauserholz setzte sich mit 3:1 gegen die Warendorfer SU durch.

Hamm - Der TuS Germania Lohauserholz hat sich die Vizemeisterschaft in der Fußball-Bezirksliga gesichert. Im Duell mit Verfolger Warendorfer SU feierten die „Hölzkener“ in der vorgezogenen Partie einen 3:1 (2:1)-Erfolg und sind bei nun sieben Punkten Vorsprung und noch zwei verbleibenden Saisonspielen nicht mehr vom zweiten Platz zu verdrängen.

Ob die Germanen nun allerdings in einer Aufstiegsrunde um den Landesliga-Einzug kämpfen, steht in den Sternen. „Da gibt es keine verlässliche Quelle. Aber wir haben ja noch drei Wochen, und dann sehen wir, ob wir noch mal ran müssen“, sagte ein gut gelaunter TuS-Trainer Michael Scheffler nach dem Abpfiff.

Das Topspiel hatte mit 45-minütiger Verspätung begonnen, weil der angesetzte Unparteiische nicht erschien und auch telefonisch nicht zu erreichen war. Glücklicherweise fand im Kreis Soest am Abend eine Schiedsrichtertagung statt, und so sprang Christian Reffelmann (SC Sönnern) spontan ein und zeigte eine klasse Leistung.

Vor rund 125 Zuschauern „Am Hahnenbach“ legte Warendorf los wie die Feuerwehr, setzte die Gastgeber mit laufintensivem Pressing unter Druck und schlug ein enormes Tempo an. Gleich mit der ersten Gelegenheit ging die SU in Führung, als Fahri Malaj aus halbrechter Position traf (7.). Fast hätte der Tabellendritte bei einem Kopfball von Oliver Glöden nachgelegt (10.).

Mit zunehmender Dauer fanden die Grün-Weißen besser in die Partie, weil vor allem Dennis Hübert und Simon Grote über die rechte Außenbahn für viele Offensivaktionen sorgten. Mit einem Doppelschlag nach einer guten halben Stunde wendete Lohauserholz das Blatt. Timo Hilse traf aus 18 Metern genau in den Winkel (31.). Kurz darauf brachte Serkan Adas den TuS nach einer Flanke von Justin Wojciech per Kopf in Führung (36.).

Der Faden im Warendorfer Spiel war gerissen. Die Gäste leisteten sich einige leichte Fehler. So auch Schlussmann Thomas Wilmer, der das Leder kurz nach der Halbzeitpause bei einem missglückten Passversuch Hilse in die Füße spielte, der mit einem Heber aus 30 Metern das 3:1 markierte (48.). „Besten Dank an seinen Chef, dass er Timo heute noch freigegeben hat“, freute sich Scheffler, dass ihm sein Torjäger doch zur Verfügung stand.“

Die Warendorfer SU kämpfte in der Folgezeit verbissen um den Anschluss und besaß zwei klare Möglichkeiten, aber Oliver Glöden scheiterte nach einer Ecke mit seinem Kopfball ebenso an der Querlatte (58.) wie Philipp Grothues mit seinem Distanzschuss (65.). „Wir mussten nicht mehr so viel machen und haben das Ergebnis nur noch verwaltet. Aber wir hätten einige Konter besser fahren müssen“, bilanzierte Michael Scheffler. „Trotzdem war es ein hartes Stück Arbeit, weil Warendorf nie aufgesteckt hat.“ - St

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