Kevin Thau lässt die Eisbären zwölf Sekunden vor dem Abpfiff jubeln

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Traf zum 6:5-Sieg: Kevin Thau.

Lauterbach - Es war ein hauchdünner, am Ende aber auch ein verdienter Sieg, den die Hammer Eisbären am Sonntagabend im Auswärtsspiel der Endrunde der 1. Eishochey-Liga-West beim EC Lauterbach feierten. Mit 6:5 (2:3, 2:2, 2:0) behielt das Team von Trainer Daniel Galonska die Oberhand. „Ich kann den Jungs, die sich hier so reingehängt haben, nur ein Riesenkompliment machen“, freute sich der Hammer Coach nach der Schlusssirene.

Mit lediglich zehn Feldspielern und zwei Torhütern hatten sich die Eisbären auf den Weg nach Lauterbach gemacht, nachdem auch noch Robin Loecke aus privaten Gründen passen musste. Doch die Rumpftruppe der Gäste verkaufte sich teuer, hatte vor allem im Spiel nach vorne viele starke Aktionen. In der Defensive waren sie allerdings zu nachlässig, ließen den Gegenspielern oftmals zu viel Platz.

Früh waren die Hammer mit 0:1 in Rückstand geraten (6.). Aber als Dustin Demuth Kevin Thau in Szene setzte, besorgte dieser ganz abgebrüht den Ausgleich zum 1:1 (11.). Aber nur eine Minute später lag Lauterbach erneut mit 2:1 in Front. Nach einem Puckverlust der Eisbären im eigenen Drittel nutzte Schulz die Situation aus und ließ Marc Fleischer keine Chance (12.). Und es kam noch schlimmer. Als die Hammer nicht aggressiv genug in der Defensive agierten, erhöhte Grund auf 3:1 (13.). Die Eisbären blieben jedoch dran. Einen Schlagschuss von Tim Pietzko von der blauen Linie fälschte Mikael Paunio eine Minute vor der ersten Drittelpause zum 3:2 ab (19.).

Im zweiten Abschnitt hatte zuerst Igor Furda mit einem Pfostentreffer Pech (25.), dann aber markierte Paunio den Ausgleich zum 3:3 (26.). Als dann Schophuis nach einem Stock-Check eine Zwei-Minuten-Strafe absaß, traf Pietzko in Überzahl von der blauen Linie mit einem Schlagschuss in den Winkel zur 4:3-Führung (34.). Doch die Gastgeber hatten vor der zweiten Pause noch zwei Antworten parat. Zuerst glich Horak zum 4:4 aus (38.), dann traf Grund zum 5:4 für Lauterbach (39.). Im Schlussdurchgang mobilsierten die Hammer noch einmal alle Kräfte und schafften den Ausgleich zum 5:5. Nach einem Gestocher vor dem Lauterbacher Tor war es Thau, der die Scheibe über die Linie drückte (42.). Zwölf Sekunden vor der Schlusssirene wurde Thau dann endgültig zum Spieler des Abends. Denn als sich beide Teams schon auf ein Penaltyschießen eingestellt hatten, markierte Thau den umjubelten 6:5-Siegtreffer für die Eisbären. - –pad–

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