Kanuslalom: Hengst und Stahl verpassen WM-Finale

Lukas Stahl

Krakau - Für Stefan Hengst und Lukas Stahl vom Kanu-Ring Hamm sind die Einzelwettbewerbe der U23- und Junioren-Weltmeisterschaften im Kanu-Slalom im polnischen Krakau beendet. Beide leisteten sich im Halbfinale zu viele Torstabberührungen und verpassten so das Finale. „Das ist sehr bitter“, sagte der Trainer Jürgen Schubert. „Vor allem für Stefan, der die zweitschnellste Zeit gefahren ist, aber insgesamt dreimal eine Stange berührt hat.“

Schon beim ersten Tor unterlief Hengst der erste Fehler – und der setzte den 23-jährigen Heessener zusätzlich unter Druck und „er musste damit das Risiko weiter erhöhen“, so Schubert. So fuhr er zwar eine starke Zeit, doch es kamen im Verlauf der weiteren 22 Tore noch zwei weitere Torstabberührungen dazu, die ihn mit sechs Strafsekunden belasteten. Ärgerlich, denn Hengst verfehlte damit als Zwölfter den Endlauf der besten Zehn um ganze 0,68 Sekunden.

Ähnlich unglücklich wie für Hengst lief das Rennen für seinen Teamkollegen bei den Junioren. Stahl handelte sich vier Strafsekunden ein, landete damit auf dem14. Halbfinal-Rang und fuhr ebenfalls am Finale vorbei. „Lukas war mit seinen zwei Berührungen in einer ähnlichen Situation wie Stefan“, sagt Schubert. „Mit null Fehlerpunkten wäre er sicher im Finale gewesen. Aber das Niveau bei den Junioren und der U23 ist ähnlich gestaffelt wie in er Leistungsklasse – es geht einfach eng zu. Jetzt müssen sich beide auf den Teamwettbewerb konzentrieren.“

Hier haben Hengst und Stahl dann ihre zweite Chance, um noch eine WM-Medaille zu erreichen, wenn sie heute nachmittag mit den Nationalteams (je drei Fahrer) ins Rennen gehen.

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