HSV-Trainer Hozjak ist sehr gespannt auf Paderborn-Spiel

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Müssen sich im Vergleich zur Partie in Kaan-Marienborn steigern: Dalibor Gataric und Damir Ivancicevic.

Hamm - Sven Hozjak ist sehr gespannt. Weniger im Sinne von angespannt, sondern vielmehr neugierig. Nämlich darauf, mit welcher personellen Besetzung der SC Paderborn II am Sonntag in der Evora Arena (Anstoß 15 Uhr) auflaufen wird. „Die erste Mannschaft spielt am Samstag im Westfalenpokal. Gut möglich, dass einige Akteure aus dem Drittliga-Kader dann in der Reserve spielen und gegen uns auflaufen“, sagt der Coach vor dem Heimspiel in der Fußball-Oberliga gegen die auf dem drittletzten Platz rangierenden Ostwestfalen.

Noch mehr interessiert es den HSV-Trainer allerdings, wie sich seine Schützlinge gegen die U23 aus Paderborn vorstellen werden. Denn mit dem Ergebnis beim Gastspiel in Kaan-Marienborn (1:1) war er durchaus einverstanden, aber nicht mit der Art und Weise, wie sich seine Mannschaft vor allem in der ersten Halbzeit präsentiert hatte. 

„Da ist das Team nicht so aufgetreten, wie ich mir das vorstelle“, sagte Hozjak, der nun hofft, dass die HSV „nicht an die Leistung aus der Partie gegen Kaan-Marienborn, sondern an die aus der Partie gegen den FC Brünninghausen anknüpft.“ Da hatten die Hammer glatt mit 3:0 gewonnen und eine souveräne Vorstellung abgeliefert.

Gut möglich, so meint Hozjak, könne die eher dürfte Leistung am vergangenen Sonntag im Siegerland auch an dem Fall Ennepetal gelegen haben. Denn vor der Partie hätten sich seine Akteure schon ihre Gedanken über den Einsatz des nicht spielberechtigten TuS-Akteurs Renan Augusto Teixeira gemacht und damit geliebäugelt, dass der HSV die bei der 1:2-Niederlage verloren gegangenen drei Punkte am Grünen Tisch zugesprochen werden. „Eigentlich hätten wir in dieser Partie niemals als Verlierer vom Platz gehen dürfen“, ärgert sich Hozjak immer noch über die dürftige Leistung seiner Mannschaft an diesem Tag.

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Jetzt aber, wo feststeht, dass die Partie am 19. November erneut ausgetragen wird, will er sich mit dem Thema nicht weiter beschäftigen – und hofft, dass es innerhalb der Mannschaft genauso gehandhabt wird. 

„Natürlich ist das jetzt ein Bonusspiel. Und ich freue mich, dass wir die Chance haben, uns die drei Punkte doch noch zu holen. Aber das ist noch lange hin bis zu dieser Partie. Es ist wichtig, dass wir uns auf die nächste Aufgabe konzentrieren“, betont der Coach, der weiter auf den verletzten Dennis Mooy verzichten muss. „Das ist von den Ausfällen her überschaubar. Aber wir haben auch noch ein paar Akteure dabei, die noch nicht bei 100 Prozent sind“, sagt er und meint damit David Loheider, Manuel Dieckmann und Danijel Gataric.

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