VfL Markt trifft am Sonntag auf Rot-Weiß Barop

Tobias Breiling saß nach seinem Fehlschuss völlig niedergeschlagen neben dem Tor. -  Foto: Hübl

Hamm „Die Enttäuschung ist immer noch da“, sagte Thorsten Heinze, Spielertrainer des Fußball-A-Kreisligisten VfL Mark, einen Tag nach der 5:6-Niederlage gegen die Reserve des Holzwickeder Sport Clubs. 2:2 hieß es nach 120 Minuten, sodass der Bezirksliga-Aufsteiger im Elfmeterschießen ermittelt werden musste.

Zweimal waren die Marker in Führung gegangen, zweimal hatten die Gäste ausgeglichen. Auf Seiten der Marker patzten Bastian Wappler und der in der Verlängerung eingewechselte Tobias Breiling im Elfmeterschießen, sodass die Holzwickeder den Aufstieg feierte.n

Aber auch der Verlierer hat noch die Chance, sich für die Bezirksliga zu qualifizieren. Am Sonntag (15 Uhr, Zechenplatz) und am Donnerstag (19 Uhr, Stockumer Straße in Dortmund) treffen die Marker in Hin- und Rückspiel auf den Sieger des Qualifikationsspiels der Dortmunder A-Kreisligisten, das Rot-Weiß Barop mit 4:3 (0:0) nach Elfmeterschießen gegen SG Phönix Eving gewann.

„In der ersten Halbzeit haben wir das Spiel gegen Holzwickede beherrscht. In der zweiten Hälfte gehen wir sogar in Führung, schade, dass wir die nicht über die Zeit gebracht haben“, bedauert der Coach. „Es war eine von beiden Mannschaften gut geführte Partie. Mit viel Kampf und Einsatz.“ Der schwere Boden, der zu Spielbeginn zusätzlich von weiteren Regenschauern aufgeweicht wurde, forderte mit zunehmender Spieldauer seinen Tribut. Beide Teams hatten immer wieder mit Krämpfen zu kämpfen, sodass Schiedsrichter Max Konrad die Partie immer wieder unterbrechen musste.

Der Spielertrainer sowie die beiden Torschützen Hendrik Kunz und Leon Schmitz mussten vorzeitig das Spielfeld räumen . „Bei mir hat der Muskel zugemacht, deshalb musste ich raus“, erklärt Heinze. „Und den beiden anderen erging es ähnlich. Dass Holzwickede nach unserer Führung kommen würde, war klar. Die sind ja nicht ohne Grund Meister geworden.“ „Ich bin hoch zufrieden, dass beide Mannschaften ein so gutes Spiel gemacht haben“, sagte Christian Müseler, Trainer des HSC II. „Das Spiel hatte allerdings mehr Zuschauer verdient, 900 waren kein würdiger Rahmen. Ich hätte schon 1500 bis 2000 erwartet.“

Trotz der Niederlage ist Heinze mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden. Die Einstellung stimmte. „Wir dürfen den Kopf nicht in den Sand stecken und brauchen uns nicht zu verstecken. Schließlich haben wir alles gegeben. Dass wir im Elfmeterschießen ausgeschieden sind, ist ärgerlich, aber immer auch eine Glückssache. Und das fehlte uns in Bergkamen“, bringt es Heinze auf den Punkt.

Seine Mitspieler zeigten sich nach der Niederlage kämpferisch. „Die Jungens wollen den Aufstieg unbedingt erreichen“, erklärt der spielende Coach. Nur Breiling und Wappler haderten mit ihrer Leistung. „Ich habe ihnen gesagt, dass sie den Kopf nicht hängen lassen sollen. Wir haben ja am Sonntag und Donnerstag eine neue Chance. Dann hauen wir die Dortmunder weg und sind auch aufgestiegen.“ So wie der SVE Heessen im Vorjahr, als er im Kreisvergleich dem VfL Kamen unterlag, sich aber gegen den Dortmunder Vertreter Hombrucher SV II durchsetzte. - hh

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare