SKG Herringen empfängt den TuS Düsseldorf-Nord

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Voller Einsatz: Herringens Lucas Karschau (rechts) will mit dem SKG Herringen in die Erfolgsspur zurück.

Hamm - Der Kurzurlaub im sonnigen Süditalien ist vorbei – jetzt geht es für die Rollhockey-Spieler des SK Germania Herringen im deutschen Herbst mit der Bundesliga-Pflicht weiter. Die hat es in sich, denn zu Gast in der Glückauf-Sporthalle ist am Samstag (18 Uhr) der TuS Düsseldorf-Nord – und der ist nicht gerade der Lieblingsgegner der Herringer.

„Gegen die Düsseldorfer haben wir uns in den vergangenen Jahren immer schwer getan, vor allem auswärts, aber auch zu Hause. Das waren oft enge Spiele“, warnt Kapitän Lucas Karschau.

Nach der spektakulären 6:7 (1:4)-Niederlage am dritten Spieltag bei der RESG Walsum hat SKG-Trainer Christian Zarod den Trainingsschwerpunkt auf das Defensivverhalten gelegt. „Die Offensive funktioniert, aber in der Abwehr müssen wir enger bei den Gegenspielern stehen. In Walsum haben wir uns vor der Pause im Spielaufbau durch Fehlpässe dumme Konter gefangen, die zu Gegentoren geführt haben“, sagt Zarod und warnt daher: „Wenn wir gegen Düsseldorf nicht von Beginn an hellwach sind, dann kann es ruckzuck aussehen wie in der ersten Halbzeit gegen Walsum.“

Dass es so kommt, glaubt Zarod jedoch nicht: „Wir haben darüber gesprochen, die Jungs haben ihre Fehler eingesehen. Ich bin sehr positiv gestimmt für die Partie.“ In personeller Hinsicht gibt es schon einmal allen Grund dazu. Alle Spieler sind einsatzbereit, auch der zuletzt fehlende Stefan Gürtler (Urlaub) hat in dieser Woche wieder voll mittrainiert. Zarod hat also alle Optionen. Die braucht er, denn die Düsseldorfer gelten als kampfstarke Mannschaft mit Ambitionen auf einen der Spitzenplätze.

Im Tor der Gäste steht mit Jan Kutscha ein Nationalspieler. Das Herringer Quartett Lucas und Kevin Karschau sowie Robin Schulz und Liam Hages kennt ihn gut. „Jan ist ein starker Rückhalt“, sagt Lucas Karschau. Auch auf dem Feld verfügen die Gäste über Akteure, die ein Spiel entscheiden können. Sofern man sie lässt. Das wollen die favorisierten Herringer nicht: „Wir müssen dem Spiel unseren Stempel aufdrücken und unsere Stärken ausspielen“, sagt Zarod. Und ergänzt mit Blick auf die Partie in Walsum: „Und zwar von Anfang an.“ - sst

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