SVE Heessen feiert gegen Westönnen Klassenerhalt

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Mit dem 4:1-Erfolg über RW Westönnen hat der SVE den Klassenerhalt klar gemmacht.

Hamm –  Nach dem Abpfiff riss SVE-Trainer Marian Christel die Fäuste in die Höhe , während sich seine Spieler auf dem Platz in den Armen lagen und den Klassenerhalt feierten. Mit einem 4:1 (3:0)-Sieg über Rot-Weiß Westönnen hat Heessen am letzten Spieltag der Saison den Abstieg aus der Fußall-Bezirksliga abgewendet. Durch den Sieg ist der SVE außerdem am TSC Hamm vorbeigezogen und schließt die Spielzeit auf dem zwölften Tabellenplatz ab.

Im Fernduell mit dem VfL Hörste-Garfeln, der auf den TuS Wiescherhöfen traf, wollte der SVE-Trainer nicht auf die Hilfe Dritter angewiesen sein. Das hatte er im Vorfeld der Partie betont. „Wir schauen nur auf unser Spiel“, sagte er. Mit offensivem Pressing im Mittelfeld sollten seine Spieler den Aktionsradius der Gäste einschränken. Eine Viertelstunde brauchte die Christel-Elf, um die Vorgaben erfolgreich umzusetzen, dann aber hatten die Gastgeber Westönnen im Griff.

Der SVE machte die Räume im Mittelfeld eng, sodass die Rotweißen nicht zur Entfaltung kamen. Auf der anderen Seite kam die Angriffsmaschine um Rudi Bieche langsam auf Touren. Der schnelle Flügelflitzer erlief auf der linken Außenbahn einen langen Pass, startete Richtung Tor durch und ließ Torwart Andreas Rupp mit seinem platzierten Schuss zur 1:0-Führung keine Chance. Nach einem Eckball war Konstantin Rühl zur Stelle und köpfte zum 2:0 (21.) ein. Er war es auch, der Lothar Schendzielorz mit einem mustergültigem Pass in die Spitze bediente. Völlig freistehend versenkte der das Leder zur 3:0-Halbzeitführung im langen Eck.

„Wir haben einige Anlaufschwierigkeiten gehabt“, erklärte der SVE-Coach. „Die Spieler waren nervös. Das war ihnen deutlich anzumerken. Aber dann haben wir das Spiel kontrolliert und die Tore gemacht. Das war sehr effektiv.“ Die Gäste hatten in der ersten Halbzeit keine Torchance. In der 37. Minute sorgte Benedikt Vogel mit einem Kopfball zum eigenen Torhüter für Aufregung, doch Andreas Bethke gelang es, den verunglückten Pass mit der Faust vor Westönnens Tobias Schumacher zu klären.

Nach der Pause kam der SVE nur schwer in Tritt. Angesichts der klaren Führung schienen die Spieler einen Gang zurückgeschaltet zu haben. Sehr zum Ärger des Trainers, der an der Seitenlinie mehr Engagement einforderte. „Ich hatte in der Halbzeit davor gewarnt, nachzulassen“, erklärte er. „Wir sind nicht mehr richtig in die Zweikämpfe gegangen und haben die zweite Welle nicht ordentlich zu Ende gespielt. Aber zum Glück haben wir die Partie wieder in den Griff bekommen.“ Die Gäste kamen zwar besser ins Spiel, doch trotz größerer Spielanteile gelang es ihnen nicht, gefährlich vors Tor zu kommen. Ein Distanzschuss von Schumacher ging weit am SVE-Kasten vorbei (46.). Und auch die Direktabnahme von Jonas Schmitt nach Flanke von Julian Franke verfehlte das Ziel.

Bieche war es, der die erste Chance des SVE in der zweiten Hälfte einleitete. Er nahm einen Pass an der Strafraumgrenze an und legte ihn auf den besser postierten Schendzielorz zurück, dessen Schuss aus 18 Metern am linken Eck vorbeistrich. In der 79. Minute traf er dann besser. Erneut hatte Bieche für ihn aufgelegt und aus ähnlicher Position schoss Schendzielorz zum 4:0 ins rechte obere Eck ein. In der Schlussminute erzielte Schumacher den Ehrentreffer zum 4:1-Endstand. „Wir haben den Klassenerhalt aus eigener Kraft geschafft “, freute sich Christel. „Das war ein ein positver Abschluss einer nervenaufreibenden Saison.“

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