Zu harmlos: VfL Mark nur 2:2 gegen RW Barop

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Kein Durchkommen für Sven Rüther: Gegen Barop blieb die VfL-Offensive harmlos.

Hamm - Der VfL Mark hat es im Hinspiel der zweiten Aufstiegsrunde zur Fußball-Bezirksliga gegen RW Barop verpasst, sich vor heimischem Publikum am Zechensportplatz in Bockum-Hövel eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am Donnerstag (19 Uhr) zu erarbeiten. Nach 96 kräftezehrenden Minuten trennten sich die beiden Teams 2:2 (1:1)-Unentschieden.

„Bei uns hat die Chancenverwertung nicht gestimmt“, befand VfL-Spielertrainer Thorsten Heinze und ergänzte: „Bevor Barop das 1:1 macht, müssen wir eigentlich mit 4:0 führen. Erst haben wir unsere hundertprozentigen Möglichkeiten nicht genutzt, dann macht Barop den Ausgleich. Bei den Temperaturen war es sicherlich schwer.“ Zudem steckten beiden Mannschaften 120 Minuten plus Elfmeterschießen aus der ersten Aufstiegsrunde in den Knochen. Beim VfL liefen zwar mit Hendrik Kunz, Leon Schmitz, Christian Hartmann und Heinze alle angeschlagenen Spieler von Beginn an auf, Hartmann musste allerdings in der 37. Minute ausgewechselt werden. Für ihn kam Dennis Rudzki. „Die Jungs gehen auf dem Zahnfleisch bei so vielen Verletzungen vor dem Spiel. Das ist schon eine riesige Belastung“, so Heinze.

Vor 501 Zuschauern erwischten die Marker den besseren Start und waren die aktivere Mannschaft. Nach einer scharfen Hereingabe von Kunz trat Yannick Giersch allerdings freistehend am Ball vorbei (5.), und Schmitz brauchte nach einer starken Balleroberung zu lange, sodass RW-Verteidiger Christian Karsten seinen Fehler ausbügeln konnte (8.). Sven Rüther und Sascha Horn scheiterten zudem zweimal an Barop-Schlussmann Timo Diwisch (11.). So war es Kunz, der platziert zum verdienten 1:0 einschoss (34.). Der Jubel der Gastgeber wehrte allerdings nur kurz, denn Michael Mühlmann verwandelte wenig später einen Freistoß aus rund 20 Metern Entfernung zum 1:1 (38.). Chahid El Hajami scheiterte vor dem Pausenpfiff am Pfosten (45.).

Besser machte es Chekkar Youssef, der fünf Minuten nach dem Seitenwechsel zur Führung für die Gäste traf, dabei allerdings tatkräftig von Heinze unterstützt wurde, nach dessen Abwehrfehler Youssef nur noch VfL-Keeper Jan Teepe überwinden musste. Mit zunehmender Dauer merkte man beiden Teams die Strapazen der ersten Runde an, sodass der Spielfluss immer weiter abebbte. Mark war jedoch weiter die aktivere Mannschaft und wurde fünf Minuten vor dem Abpfiff für den großen Aufwand belohnt. Einen Schuss aus kurzer Distanz von Sascha Horn parierte Diwisch noch, beim Nachschuss von Rudzki war der Keeper dann ohne Abwehrchance.

Das Rückspiel will Heinze ähnlich angehen wie die gestrige Partie: „Wir müssen Gas geben, ein 1:0 würde ja reichen. Man hat gesehen, dass wir die bessere Mannschaft sind. Es fehlte einfach die letzte Konsequenz.“

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