ASV erreicht 31:31 gegen Erstligist TuS Nettelstedt

Ein flottes Spiel boten der ASV Hamm-Westfalen (hier Ondrej Zdrahala) und TuS N-Lübbecke den Zuschauern.
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Ein flottes Spiel boten der ASV Hamm-Westfalen (hier Ondrej Zdrahala) und TuS N-Lübbecke den Zuschauern.

Hamm - Am Ende waren alle zufrieden. Schiedlich-friedlich trennten sich Handball-Zweitligist ASV Hamm-Westfalen und der Erstligavertreter TuS N-Lübbecke 31:31 (16:14)-Unentschieden in einem Testspiel, das seinen Sinn erfüllt hatte: es war eine Kraft zehrende Trainingseinheit mit Ball.

„Das war ein sehr flottes Spiel“, war ASV-Coach Niels Pfannenschmidt zufrieden. „Wir hätten es gewinnen können, haben am Ende aber zwei, drei Fehler zu viel gemacht. Wir sehen diese Fehler – trotzdem haben wir schon ein ganz ordentliches Niveau.“ Auch Gästecoach Goran Perkovac hatte eine unterhaltsame Partie beider Mannschaften gesehen: „Das Ergebnis ist für mich nicht so eminent wichtig“, sagte er. „Wir haben viel trainiert, und es war schön zu sehen, dass sich die Jungs gut bewegt haben. Man sieht, dass Hamm eine sehr starke Zweitligamannschaft ist – aber auch, dass wir dezimiert hergekommen sind.“

Aufgrund von EM-Abstellungen und Verletzungen fehlten einige Akteure bei den Gästen. Dennoch sahen die 322 Zuschauer in der Sporthalle des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums ein temporeiches Spiel, das vor allem in Halbzeit eins viel zu bieten hatte. Nach anfänglichem 2:3-Rückstand (6.) drehten die Hausherren dabei das Ergebnis in ihrer stärksten Phase in wenigen Minuten zu einem eigenen 7:3-Vorsprung (10.).

In der Folge fing sich der TuS zwar wieder, dennoch ging der ASV, der in Torhüter Tomas Mrkva, (11 Paraden) sowie Marian Orlowski, Rechtsaußen Lukas Blohme und Kreisläufer Jan Brosch seine Aktivposten hatte, verdient mit einer 16:14-Führung in die Pause.

Bis zur 50. Minute hielt der Hammer Vorsprung, dann gelang dem Erstligisten erstmals der Ausgleich (26:26). Weil die Hammer nach der Pause fahriger agierten, unkonzentrierter wirkten und zu viele leichte Fehler produzierten. Als Gabor Langhans zwei Minuten vor dem Ende das 30:31 erzielte, sah es schon so aus, als wäre der Zweitligist um den verdienten Lohn gebracht worden. Doch Orlowski krönte seine starke Leistung mit seinem Treffer zum verdienten 31:31-Endstand 47 Sekunden vor dem Ende.

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